ZWÖLF! (Die Zwölfte)

Nach Monaten der Funkstille schreibt No. 3, wie üblich aus dem Nichts.

Mein Herz hüpft und rast, ich bin wieder zwölf Jahre alt.

Fragt, wo ich jetzt bin, fragt, ob wir uns wiedersehen irgendwann, unsere „Scherze“ treiben.

Ich grinse breit, und schnurre, jaaa.

Frage nach seiner Freundin.

Sie sei sehr, sehr offen, er habe ihr schon von mir erzählt, sagt er. Es habe ihr gefallen. Meine Neigungen und so.

Er packt den Schleim aus, das wäre ja mit mir alles viel besser gewesen. Ja klar, Baby.

Ob ich nicht mal mit ihm und ihr… Hmmm. Mein Zwölfrausch verläuft sich ein bisschen, nix gegen Dreier, aber mit deiner Ische? Nun gut. Ich erwähne etwas von „generell ja, aber sie darf nicht geiler sein als ich“. Der Schleim kommt wieder zum Einsatz. Es gebe ja kaum eine, die geiler sei als ich. Achtung, Rutschgefahr.

Kurze Bierpause, das Geschreibe geht weiter. Ich bin wieder 12 und läge ich nicht im Bett, ich drehte Pirouetten durch die Bude. WAS ist kaputt in meinem Kopf?

Er schickt mir Fotos von seinem Schwanz, den ich grad viel lieber im Mund hätte.

Plötzlich skypen wir, ich wollte schon längst im Bett sein, ich bin knallrot im Gesicht, ZWÖLF!

Warum ich mich denn nicht gemeldet habe, ich dürfte immer, ich wär doch immer geil.

Wir reden schmutziges Zeug, er holt sich einen runter, ich grinse wie ein Idiot, ich muss versprechen, noch vor dem Sommer vorbeizukommen, wir müssen ja noch so vieles ausprobieren.

Endlich legen wir auf, gleich muss ich aufstehen, aber schlafen werde ich wohl nicht. Mein Herz klopft wie wild. ZWÖLF!

Ein Kommentar zu “ZWÖLF! (Die Zwölfte)

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