Nach mir die Sintflut?

Warum können das so viele?

Einfach aussteigen, das Leben schwänzen, ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, nach mir die Sintflut.

Jetzt komm ich, ich, ich und dann ganz lange gar nix. Die anderen mit all dem Scheiß allein lassen. Mir doch egal. Meine Probleme sind ja so viel wichtiger.

Ich kann und will auch andauernd nicht mehr. Und mach trotzdem immer weiter.

Ich bin ein Schwachmaat! Wenn ich das kann, können das alle!

Feige Arschgeigen.

Aber ja, kein Problem, ich löffle eure Suppe aus. Es liegen ja noch nicht genug Steine in meinem Weg. Zum Glück will ich ja nie ne Pause, ich bin ja die Maschine, die über jeden Haufen rüberkraxelt…

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13 Kommentare zu “Nach mir die Sintflut?

  1. Nein, kein Schwachmaat – du bist einfach hilfsbereit – und das ist ne eigentlich gute Eigenschaft! Aber ich kann dich verstehen, denn Viele nehmen das als Selbstverständlich hin und bedanken sich nicht mal – und das frustriert.

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    • Ja, ich bin auch hilfsbereit.
      Aber, und das ist viel schlimmer, ich fühle mich immer für alles verantwortlich. Deshalb kann ich mich nicht einfach zurücklehnen und andere machen lassen. Ich habe dann so lange Bauchweh, bis es erledigt ist und daher läuft es oft darauf hinaus, dass ICH es am Ende erledige.

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      • Das kenne ich nun auch – aber ich zwinge mich dazu (und das ist echt schwer aber es geht) mich auch mal einfach zurückzulehnen und wenn dann eben nichts von den Anderen erledigt wird, dann wird es eben nicht erledigt (natürlich nur bei unwichtigen Dingen *ggg*).

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      • In solchen Fällen frage ich mich immer, ob ich a) wirklich dafür verantwortlich bin oder b) die Möglichkeiten habe und die Ressourcen, diese Verantwortung zu übernehmen und ihr und meiner Verantwortung für mich gerecht zu werden.

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  2. Der Ostfriesische Komiker Otto Waalkes hatte da mal ein ganz tolles Produkt im Vertrieb, nennt sich „Egal“ und auch für härte Fälle „Scheiß Egal“ in Fläschchen. ^^ Passend für jede Gelegenheit. =)

    Wie Kari schon gesagt hat, Helfen ist eine gute Eigenschaft und ist eigentlich nur mehr selten zu finden, jedoch muss man lernen, das man nicht helfen muss, man kann, aber man muss nicht.
    Ich kenne das ja auch, ich helfe auch viel zu oft und hin und wieder, Ärgert man sich dann über die verschwendete Zeit, die man besser nutzen hätte können. ^^ Dafür wird aber jedes „Danke“ das bekommt, viel wertvoller. =)
    Und das mit dem „einfach zurücklehnen“ kann man lernen. *Pfeif* Da gibts doch so viele schöne Ideen dafür. *fg*

    Liebe Grüße,
    Ruby

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  3. Anderen und sich selbst Grenzen setzen – kann jeder lernen! Habe ich auch geschafft. Es gibt Rückfälle und ich habe noch nicht alle Angriffsflächen durch, aber ganz ehrlich? Es geht einem wirklich besser damit… 🙂

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    • Naja, was ich meinte war eigentlich eher sowas wie der Busfahrer, der auf abschüssiger Strecke plötzlich entscheidet, dass er mit all der Verantwortung irgendwie überfordert ist und einfach abspringt. Dann hat das nicht mehr so viel mit Grenzen setzen zu tun, sondern damit, entwender ans Steuer zu springen oder draufgehen… (und andere mit draufgehen lassen…)

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  4. Ach ja, das kenne ich ebenso. Hier ist, sagen wir mal so, ständig was los. Manchmal frage ich mich selbst, wie ich dies alles bewältige oder noch soll?
    Sicherlich sollte man irgendwann eine Entscheidung treffen, die dann irgendwie lautet: ICH !

    Und ja, ich muss das auch noch machen 🙂

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