Sweet 17

Erst werde ich für 17 gehalten.

Dann fühle ich mich wie 17, weil ich heimlich Bier trinke.

Dann verhalte ich mich wie 17, weil ich heimlich oder unter Vortäuschung falscher Tatsachen aus dem Haus schleiche, um mich mit D, dem Wochenendpapa, zu treffen. Um dann nur zu knutschen und Händchen zu halten. Stundenlang zu quatschen. Spaziergänge machen, den Sternenhimmel angaffen, irgendwo in der Natur rumsitzen. Bei Regen im Auto sitzen und knutschen. Nicht das kleinste Bisschen gefummelt haben wir bisher.

Einmal, weil er in Abwesenheit seiner Brüder erstaunlich schüchtern und zurückhaltend ist. Und zum anderen, weil ich die Schmetterlinge so genieße, dass mir mehr grad gar nicht einfällt.

Und – und das ist wohl der entscheidende Punkt – weil wir beide die Situation noch zu seltsam finden, um zur Tat zu schreiten. Denn obwohl wir nicht einmal entfernt miteinander verwandt sind, ist es doch irgendwie Famile. Meine adoptierte kanadische Familie halt. In der er sozusagen mein Onkel ist… (Ich kann es noch nicht einmal ohne Rumdrucksen aufschreiben… SELTSAM!!!)

Früher wohnte er weiter weg, weshalb wir uns erst jetzt begegnet sind. Plötzlich ist da dieser rattenscharfe, supernette Typ, der mir von der ersten Minute an Schmetterlinge verursacht hat – und er ist der Bruder von meinem „Papa“. Meeeh.

Da sollte man meinen, wir wären alle erwachsen…

3 Kommentare zu “Sweet 17

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