Oh… frei!

Diese Woche ist so schnell vergangen, dass ich permanent das Gefühl hatte, es sei schon mindestens Sonntag und ich hätte vor lauter Gerenne und Gemuffel zig Termine verpasst. Unter anderem auch das Date mit meiner amaaaaaazing-Reihe hier. Weswegen ich andauernd darüber nachdachte, was ich wohl schreiben könnte diese Woche.

Ich hatte allerhand vor, was hätte amaaaaaazing werden können und sollen und am Ende irgendwie… blubb war. Die ganze Woche bestand gefühlt aus (ver)schlafen und arbeiten.

Positiv anmerken könnte ich das Verschwinden meines Chefs am Sonntag. Normalerweise besteht er darauf, dass seine zwei besten Leute über Wahlen in Deutschland berichten – also er selbst und ich. Am Sonntag, als das so wegweisende,  das bedeutsame, das Saarland anstand, war er verschollen. Er war auch nicht im Homeoffice, denn dann hätte er spätestens um 18:01:30 Uhr angerufen, um mich zur Eile zu treiben und damit für weitere Verzögerung zu sorgen, da ich ungern Nachrichten online gehen lasse, wenn mich am Telefon einer zutextet, denn dann ist GARANTIERT ein Fehler in der Meldung. Dann hätte er noch zig mal angerufen, weil er dies so will und jenes so und das NICHT so, bis ich endlich mit den Nerven runter bin und ihn anknurre, er solle das dann gefälligst selber machen und aus Versehen die Telefonanlage entstöpsele.

Diesen Sonntag wurde ich direkt nervös, weil das Telefon beharrlich schwieg. Der Chef muss

a) mit Männerschnupfen auf der Intensivstation gelegen haben
b) wilden Sex gehabt haben
c) nix an meiner Arbeit auszusetzen gehabt haben

Weil das hier um positives Denken geht, bilde ich mir mal c) ein, zumal er auch bei seinem Wiederauftauchen am Dienstag (!) nix anmerkte. Auch wenn ich das irgendwie für unwahrscheinlich halte, ihm natürlich b) gönne und a) für die der Realität am nächsten kommende Variante halte…

Truuuuly amaaaaaazing ist aber was ganz anderes:

Seit Tagen bin ich überzeugt davon, dass ich heute arbeiten muss, erst gestern Abend fiel mir auf, dass ich im Monat verrutscht war und nicht am letzten Freitag im März, sondern am letzten Freitag im April arbeiten muss.

Ich hab freifreifrei!

Deswegen zieh ich mir jetz was Kleines an und geh in die Sonne! (Und kauf gleich noch nen Piccolo, damit ich was da hab, wenn der Nachbar geräumt wird…)

16 Kommentare zu “Oh… frei!

  1. Pingback: Und zum Schluss ein Fazit | Begrabt mich mit dem Gesicht nach unten

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