Über Formalien

Sitze im ICE und hab Grummeln im Bauch. Heute Nachmittag muss ich wieder arbeiten. Zum Kotzen. Und das nicht im übertragenen Sinne.

Sitze im ICE und feile immer noch an meinem Kündigungsschreiben. Scheiße, wenn man mit dem Chef per Du ist. Dann so ein förmliches Schreiben, das wirkt sehr komisch. Und distanzierter, als es soll. Im Grunde haben wir uns abseits vom Fachlichen immer gut verstanden.

Ich muss an meine kanadische Mami denken, die irgendwann mal, während sie mich zur Schule fuhr, einen Papierfetzen aus dem Handschuhfach zuppelte und an der Ampel draufkrickelte: „Je demissionne“ (sic!). So wärs mir irgendwie auch lieber….

Immerhin hab ich meinen Frieden damit gemacht, dass ich im schlimmsten Fall ab Dezember arbeitslos bin. Dann ist das so.

Schade find ich die ganze Entwicklung trotzdem irgendwie. Es gab mal Zeiten, in denen ich richtig Bock auf den Job hatte, Spaß daran hatte und mit davon etwas versprochen habe…

Nun gut. Moving on…

3 Kommentare zu “Über Formalien

  1. Kündigung: alles wichtige (also vor allem der Termin, zu dem du kündigst) muss drinstehen. Die Anrede muss aber nicht zwingend „Sehr geehrter Herr Soundso“ lauten. 😉

    … und überhaupt scheint mir grad am allerwichtigsten, dass eine Kündigung erfolgt – gern auch nicht völlg formvollendet, aber jedenfalls wirksam. Anders wäre nämlich doof.

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