Denn der Stuhl wurde zum Sitzen erfunden

  • halbe Stunde mit Formalitäten bei der Sekretärin verbracht
  • halbe Stunde mit den Chefredakteuren Freundlichkeiten ausgetauscht
  • 15 Minuten durch die Redaktion, die ich schon kannte, geführt worden
  • 15 Minuten bei Magazin-Konferenz reingelauscht – ist das behäbig
  • 30 Minuten an Chef-Konferenz teilgenommen – ist das behäbig
  • 15 Minuten doof in der Gegend rumgewartet, bis der Hühnerhaufen sich mal zusammenfand
  • 30 Minuten Konferenz mit allen – behäbig ist gar kein Ausdruck
  • lieber nicht drüber nachgedacht, was ich im alten Job in all der Zeit schon geschafft hätte
  • 60 Minuten Mittagspause mit dem Team
  • halbe Ewigkeit das CMS erklärt bekommen – das mega kompliziert ist, damit es ja fancy aussieht, aber am Ende so ziemlich das Gleiche ausspuckt wie WordPress.
  • in 30 Sekunden die Hälfte wieder vergessen
  • 10 Minuten gewartet, bis einer Zeit hatte, meine Fragen zu beantworten
  • 800-Wort-Artikel hingerotzt
  • 20 Minuten gewartet, bis einer Zeit hatte, da ma drübber zu gucken und meine Fragen zu beantworten
  • 45 Minuten über meinen und dann seinen Artikel diskutiert
  • 2 Stunden in die Luft geguckt

Fazit:

  • Die arbeiten in großen Redaktionen tatsächlich noch ineffizienter als wir immer spekulierten
  • Printler finden sich mindestens so wichtig wie wir immer spekulierten
  • Die harten News sind auch hier in Männerhand. Einzige Zicke im Team. Son Glück.

Nun denn. Überlebt. Dass mit der Gugelbarkeit liegt mir allerdings schwer aufm Magen. Das ist ganz schön doof…

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10 Kommentare zu “Denn der Stuhl wurde zum Sitzen erfunden

  1. Das kommt bei mir an, als gäbe es da für Dich eine Menge Potential. Wenn ich mich da mal einmischen darf: Guck Dir den Laden mal zwei, drei Monate in aller Ruhe an und schau, wo es Lücken gibt, wo es Leerstellen gibt, wo … was weiß ich. Und dann mach was draus! Ich kenne so ein kleinwenig Redaktion und Arbeitsweisen … und ich weiß um Heilige Kühe und Das-haben-wir-schon-immer-… dennnoch. Du bist nicht auf den Kopf gefallen, bist, glaube ich, ne gute Analytikerin, also …

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  2. Pingback: Dings, äh: Gender | Begrabt mich mit dem Gesicht nach unten

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