Der Geist ist schwach

Ich wiederhole: Nein, ich vögle keinen Kollegen. Nein, ich vögle keinen Kollegen. Nein, ich vögle keinen Kollegen.

Aber ach, das Widerstehen ist so anstrengend…

Die Versuchung ist gar nicht mehr so sehr der schöne L., der es mir von Anfang an angetan hatte. Weil er so heiß ist, und so meeeegacool ist. Finde ich weiterhin. In einem anderen Kontext würde ich ihn auch weiterhin nicht von der Bettkante stoßen. Aber ich habe nicht mehr das Bedürfnis, ihm die Klamotten vom Leib zu reißen, sobald er neben mir sitzt.

Tatsächlich bringt mich gerade der Selber-Nerd ins Trudeln. Neben zweifelhaften „Komplimenten„, intensivem und unverholenem Facebook-Gestalke und allerhand Schleimerei – alles Dinge, auf die ich gut verzichten kann – ist er hervorragend geeignet für Gedanken-Pingpong. Der war ernsthaft Philosoph vor seiner Karriere als Journalist – bei der er sich bei all dem Zynismus all diese Ideale bewahrt hat, die ich auch mal hatte.

Und nun lieg ich mal wieder krank im Bett und hatte furchtbar viel Zeit mich von seiner kurzen Facebook-Nachricht: „Gute Besserung :* “ zu endlosen Chats verleiten zu lassen.

Na toll. Jetzt ist das Hirn schon angefickt. -.-

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11 Kommentare zu “Der Geist ist schwach

  1. Pingback: Schulhof | Begrabt mich mit dem Gesicht nach unten

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