Von Dumpfbirnen

Der Kaffee hat mein Hirn weich gemacht. Und meine Muschi feucht. Ich kann immerzu nur an leidenschaftlichen, harten Sex mit No. 3 denken.

Zurechnungsfähigkeit geht gegen 0. Also erhöre ich sein immer mal wiederkehrendes Flehen und schreibe ihm zurück…

Natürlich ist er direkt ganz aus dem Häuschen und fantasiert auch ordentlich von leidenschaftlichem, hartem Sex mit mir. Und wann wir das denn wohl mal wieder en persona machen könnten. Ich denke an unsere letzte Begegnung und lasse das mal offen.

Was ihn nicht davon abhält, gleich GANZ hart in die Fantasiererei einzusteigen. Weil er mir so sehr vertraut – mehr als jeder anderen Frau – sage er manchmal – natürlich im Scherz – dass ich Potenzial als feste Freundin hätte. (Mir kommt das Gesäusel doch wieder sehr bekannt vor, und an seinem Beziehungsstatus hat sich auch nichts geändert– obwohl er mal wieder sicher ist, dass die Trennung imminent ist!)

„Also, ich sehe dich halt so“, schreibt er. „Ich weiß nicht, ob du mich jemals so gesehen hast.“ Weil ich ein viel zu weiches Herz habe, erläutere ich ihm erneut, dass ich mir das NICHT vorstellen kann, weil er einfach zu ehrlich zu mir war und mir Zeug erzählte, dass man einer festen Freundin eher nicht erzählt.

„Traurig“, findet er das und vielleicht wird er mich ja eines Tages überzeugen können. So viel zum Thema Scherz.

Seine Lösung für alles: Wir müssen uns einfach mehr sehen! Schließlich haben wir eine ganz besondere Verbindung!!! (Ja, irgendwie ja, aber ich habe auch ein ganz besonderes Bedürfnis, ihn zu erwürgen. Und mich irgendwie auch.)

Ich mache ihm da keine Hoffnungen, was ihn nicht weiter aufhält. Was interessieren ihn meine mäßigenden Wort von vorgestern, wenn er heute schreiben kann: „Kannst du dir vorstellen, mich deiner Mutter vorzustellen?“

W… Waaa?

Er findet, das sei unvermeidlich. Früher oder später würden wir sowieso zusammenkommen.

Ach sooooo. Na wenn das so ist…

Ich will ja nicht lügen. In meinem Spatzenhirn finden durchaus auch so Zulunftsfantasien mit ihm statt. Allerhand blödsinniges Zeug mit viel befriedigendem Sex.

Aber: 1. Handelt es sich um ganz allgemeine Zukunftsfantasien, die ich eh habe, angereichert um guten Sex, den ich auch mit jemand anders haben könnte, so ich mir mal die Mühe machte, nen Stecher aufzutreiben.

2. Bin ich in der Lage, zu berücksichtigen, was war und was ist.

Conclusio: IN YOUR FUCKING DREAMS!

Wobei ich nicht ausschließen möchte, mich gegebenenfalls doch noch mal auf Rumfickerei mit ihm einzulassen. Weil ich wirklich sehr, sehr untervögelt bin. Aber ausschließlich nach meinen Bedingungen und auf seine Kosten. Heiraten muss er schon ne Andere.

11 Kommentare zu “Von Dumpfbirnen

  1. Pingback: Das seltsame Verhalten von Dumpfbirnen – ein Protokoll | Begrabt mich mit dem Gesicht nach unten

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