Zurückweisungselefanten

In der Sonne liegen und das Alleinsein genießen – ich kann dieser Isolation wirklich viel abgewinnen. Keiner nervt, Menschen müssen Abstand von mir halten (auch wenn einige das immer noch nicht hinkriegen), ich muss nicht den ganzen Tag auf Sonnenlicht verzichten, das fette Arschloch habe ich stummgeschaltet (ich bin wirklich eine die Traum-Mitarbeiterin jedes Chefs…)…

Und doch kriecht von hinten die Einsamkeit heran. Es liegt nicht an der Isolation, nicht am Alleinsein. Im Grunde bin ich nicht einsam, ich mache mich einsam.

Ich ziehe mich bei der erstbesten Gelegenheit zurück, mache aus der kleinsten Zurückweisungsmaus einen Zurückweisungselefanten und vielleicht war das auch nur eine Zurückweisungsillusion – sie reicht mir schon. Vielleicht war es ja doch eine richtige Zurückweisung? Ich ziehe mich beleidigt in mein Schneckenhaus zurück und weil ich die vier am Ende nicht mehr voneinander unterscheiden kann und von einer richtigen Zurückweisung ausgehe, mag ich auch die Fühler nicht mehr ausstrecken. Und wenn die Einsamkeit ihre Tentakel um meine Kehle geschnürt hat, ist es eh zu spät.

4 Kommentare zu “Zurückweisungselefanten

  1. 2Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt.“
    Kenn ich irgendwoher (*lach*) … und ist irgendwie nicht gut. Denn die ‚Nähe‘ falscher Menschen ist immer noch eine ‚falsche Nähe‘, die niemand braucht.

    Liken

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