Feste feiern, wie sie fallen

Der Dienstag ist mein Montag und ich verschlaf erstmal gepflegte 45 Minuten und während ich dann so verpennt gucke, was an meinem Wochenende so in „meinem“ Internet rumgepfuscht wurde, trudelt eine Chefmail ein.

Viel Geblubber und Geschwurbel und das fette Arschloch wird mehr Management übernehmen und seine Aufgaben in der Redaktion nicht mehr so wahrnehmen und die die Unperson wird ihre bei uns „aufgebauten Kompetenzen“ (äh, die da wären? Und: Kam sie nicht schon ganz furchtbar kompetent zu uns? Versicherte man mir schließlich mehrfach!) jetzt in der Regional-Abteilung einbringen und soll ich wirklich hoffen, dass ich bald wieder in Ruhe und Frieden vor mich hinarbeiten kann, unter einem Vorgesetzten, der anerkennt, dass ich von diesem Internet zweifellos mehr Ahnung habe als er? (Denn das neue fette Arschloch ist sicher nicht der größte Sympath unter der Sonne, aber er weiß, was er kann und was nicht. Und sofern er im Rahmen seiner Kompetenzen brüllt, darf er mich dann auch anbrüllen.)

Kaum war die Mail gelesen, kam ne Nachricht vom Nerd. Bleibst du jetzt bei uns?

Weiß ich noch nicht, muss erst sehen, wie die Dinge sich entwickeln. Aber erstmal: Schampus!

11 Kommentare zu “Feste feiern, wie sie fallen

    • Chefredaktion mal so gar nicht, leitende Redakteurin würde ich prinzipiell machen, wenn das in diesem Falle nicht hieße, dann eben doch wieder mit dem fetten Arschloch reden zu müssen. Außerdem will ich nicht das Arschloch werden.

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      • Ah, das ist ein Unterschied? Sorry, so gut kenne ich mich da nicht aus. Ich bin nur Hoby-Journalist.
        Naja, aber das fette Arschloch hast Du nur gelegentlich mal dann und Du kannst beweisen, dass man in leitender Funktion kein Arschloch sein muss.

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          • Ich denke, Posten sind Verstärker, und wer du vorher warst, die bist du dann einfach in verstärkt.

            … sollen die Arschkrampen doch mal dran rumschlucken wie das ist, von der soziophoben Bossin ignoriert zu werden – einfach weil sie’s kann. 🤪

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        • Lustig: Ein Reporter, den ich nie persönlich traf, weil er immer draußen im Einsatz ist, mit dem ich aber häufig schreibe, schrieb heute was, von dem ich nicht ganz sicher bin, ob er dachte, ich sei irgendeine Form von Chefin oder ob er meinte: Du bist wie Chef, bloß in beliebt ^^

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  1. Pingback: Lass mal die Muddi machen | Begrabt mich mit dem Gesicht nach unten

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