Vom Schmieden von Glück

Jeder ist seines Glückes Schmied, heißt es so blöd.

Ich kann mir dabei so schön auf die Finger hauen. Und nochmal drauf. Und nochmal. Und nochmal.

Ich hab da an was gewurschtelt, was mich ein bisschen in eine Richtung bringen könnte, in die ich gerne möchte. Es hat nicht ganz so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe, aber fast. Und jetzt, da es langsam konkreter wird, es an die Umsetzung gehen könnte, hab ich die Hosen voll. Ich sehe nur Probleme und Gründe, es doch nicht zu tun. Und noch ein paar Probleme und überhaupt.

Ich frage mich dann: Willst du einfach alles so lassen wie es ist? Dann bleib doch an diesem Ort, an dem du gar nicht sein willst. Ist ja bequem. Bleib bei diesem Job, den du gar nicht machen willst. Ist ja bequem. Du wirst nie wieder dein Hirn benutzen müssen. Aber immer in Home Office. Das du dir aus reiner Bockigkeit erhältst. Und weil deine Chefin sich zu fein ist, mit dir zu reden. Oder was immer ihre Gründe sind.

Ich hab die Hosen voll und lauter selbst gebaute Probleme. Ich habe eine eindeutige Pro-Contra-Liste mit Übergewichten an den falschen Stellen.

Mein Hirn dreht durch und landet wie immer immer wieder bei derselben Lösung. Einfach sterben. Das wär so praktisch.

9 Kommentare zu “Vom Schmieden von Glück

  1. Zunächst, ohne Pedant sein zu wollen, heißt es „erhältst“. Das ist wichtig. 😉
    Aus Erfahrung sage ich mal, dass es manchmal nicht schadet die Dinge ein bisschen naiv anzugehen. Auf dem Weg Dein Projekt umzusetzen wirst Du noch ausreichend Möglichkeiten haben Probleme zu lösen. Fang erst einmal an. Ein Schritt, nach dem anderen. Nach jedem Schritt tief durchatmen und dann weiter. Irgendwann wirst Du dieses erhabene Gefühl haben mit jedem Schritt gewachsen zu sein. Es macht Spaß. Es kann sogar süchtig machen. Aber geh einfach erstmal los.

    Genug Ratschläge für heute. Ich mag Deinen kleinen Blog hier.

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    • Klar, erhalsen klingt mehr nach segeln oder… Irgendwas mitm Hals. Wo du Recht hast…

      Ich sach mal so: Ich hab schon viele Projekte angefangen und weil ich durchziehe, was ich anfange, auch durchgezogen. Das Gefühl, das du beschreibst, stellt sich nicht ein.

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      • Ich frach mal so: Wieso stellt sich dieses erhabene Gefühl bei Dir nicht ein? Weil Du wie so ’n Roboter ein Projekt nach dem anderen machst und aus Routine heraus ohne auf das Geschaffene zurück zu blicken direkt in das nächste Projekt marschierst? Mach das nicht. Routine ist der Tod. Schau zurück, trommle Dir auf die Brust und sag ganz leise zu Dir selbst „Ich bin schon ein kleines großes bisschen gut.“ Feier Dich gefälligst! Sonst mach ich das! 😉

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