Moin!

Aus irgendeinem Grund liege ich auf dem Bauch und sabbere verpennt ins Kissen. Ich bin von seinem Gewicht auf mir aufgewacht. Er drückt mein Gesicht noch tiefer ins Kissen und zieht gleichzeitig an meinen Haaren. Er stützt sich mit seinen Unterarmen auf meinen ab, so dass ich mich kaum noch bewegen kann.

Mit seinem steifen Schwanz umspielt er mein Arschloch, dass ich ihm gierig entgegenstrecke. Eine Hand auf meinem Rücken zieht er schließlich meine Arschbacken weit auseinander und ich bin total aufgegeilt. Doch nichts passiert.

Dann packt er mich, dreht mich auf den Rücken und fickt mich hart in den Mund.

Hmmm, guter Mann 🙂

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Rope Bunny

Ich vergnügte mich mit dem BDSM-Test.

BDSM

Soso. Aja. Joah. Passt.

Kino und Kopfkino

  1. Im Zug Richtung dunkle Provinz. Zwei Teenager steigen ein, wie die Jungs halt mit 16 so sind: C-O-O-L. Setzen sich hin und fangen an zu kuscheln und zu knutschen. Und ich so: haaaaaach. Wie toll ist das denn bitte, dass die Jungs heute ganz offen cool und schwul sein können? In manchen Dingen gibt es doch noch Hoffnung.
    Und jetz glotz nich so, Alte! Aber es ist so romantisierend…
  2. Und wo kommt jetz bitte die heiße Lesbenaction in meinem Kopf her? Und wo krieg ich jetz bitte ne heiße Braut für heiße Lesbenaction her?

Verzichtbar

Seit über einem Jahr bin ich nicht in Berlin gewesen. Ich hatte die Existenz der Stadt erfolgreich verdrängt…

Kaum steige ich aus dem Zug, kotzt sie mich wieder an. Und das liegt nicht nur an der Kotze vor der Bank am Bahnsteig.

Seine Wohnung ist bis unter die hohen Altbaudecken voll mit seiner kreativen Energie. Nur vereinzelt finden sich klischeehaft mädchenhafte Spuren seiner Freundin. Und es ist ein Häuchlein sauberer als in seiner Junggesellenbude.

Er ist alt geworden. Er ist zwar immer noch schlacksig, aber irgendwie rund im Gesicht, er ist furchtbar kurzsichtig und hat graue Flecken im Bart. Nur seine ein paar Zentimeter zu langen Haare stehen noch wie immer jungenhaft wild auf seinem Kopf herum.

Ich bin müde und prämenstruell und seine Energie und seine Lüsternheit haben diesmal gar keine Wirkung auf mich. Wir ficken schweigend und es ist mir so egal bis widerlich wie die Stadt. Er entschuldigt sich, dass er so schnell gekommen ist, dabei ist es mir ganz recht.

Er findet anerkennende Worte dafür, dass ich den Busch nicht mehr wegepiliere und findet es noch anerkennenswerter, als ich ihm meine Gründe darlege.

Wir essen Pizza, deren Boden nach Dönerfett schmeckt, und dann rolle ich mich lesend auf dem Sofa zusammen, während er mit seiner Tante telefoniert. Auf Spanisch klagt er ihr all sein Leid, die Arbeit, die Freundin, die Behörden, die Freundin…

Erst als er sieht, dass mein Buch auf Spanisch verfasst ist, fällt ihm wieder ein, dass ich auch den schlimmsten Andendialekt mühelos verstehe.

Peinlich berührt lenkt er mit Sex ab und eigentlich ist es mir fast noch unangenehmer als das erste Mal. Ich bin ganz froh, dass er hinterher nicht noch kuscheln will.

Ich bleibe nur, weil ich so müde bin, dass ich trotz der gefühlt alle 30 Sekunden vorbeirauschenden Ringbahn wie tot schlafe. Morgens lausche ich dem duftenden Frühlingsregen und sehe den sich wiegenden, zartgrünen Zweigen der Bäume vor den Fenstern zu und frage mich, warum ich eigentlich nach Berlin gefahren bin.

Wir schlunzen im Bett rum, ich lese, er beschäftigt sich mit seinem Joyclub-Profil und erzählt ein paar Schwänke aus seinem Sexleben.

Aus irgendeinem Grund berichte ich ihm von No. 8 und dass das einzig Gute an der Sache eigentlich war, dass ich endlich mal wieder einen Tag und eine Nacht lang dauernd gevögelt habe.

Er nimmt es als Aufforderung, mich zu vögeln. Das war so nicht gemeint, protestiere ich, aber er findet doch. Ich kann ihn mit einem Blowjob ablenken, aber als er mir hinterher sein Sperma auf die Brüste schmiert, denke ich endlich laut und verkünde: Ich muss dann auch mal los.

Jetzt zwackt wieder die Blase und ich finde, ich sollte mich mal wirklich an den alten nie-wieder-Sex-Vorsatz halten. Masturbieren tuts ja auch. Dann muss man sich nicht mit komischen Typen abkaspern, kommt deutlich häufiger zum Orgasmus und hinterher zwackt die Blase nicht.

Waldschratmodus on…

Präferenzen

No. 2 ist aus dem Sommerurlaub in seiner Heimat zurück.

Er fickt mich in den Arsch.

Er fickt mich in den Mund.

Er lutscht mich zum Orgasmus. Mehrfach.

Er spritzt mir heißes Sperma auf den Rücken und massiert mich dann.

Er hat mir Huesillos und Chancaca mitgebracht.

Für den Bruchteil einer Sekunde will ich ihn heiraten.

Und dann beschließe ich, mich doch lieber mit dem Getränk, das aus Huesillos und Chancaca entstehen wird, zu verheiraten.

*Schlürf*

Gebete

Ich sitze im Zug nach Nirgendwo. 1,5 Stunden bis zur Endstation.

Neben mir eine ältere Dame. In den Händen hält sie einen Rosenkranz. Sie arbeitet sich von einer Perle zur nächsten vor.

Ich denke an Schwänze. Schwänze in meinem Mund. Schwänze in meiner Muschi. Schwänze in meinem Arsch.

Sie ist am Verschluss des Kranzes angekommen und fängt von vorne an.

Ich denke an Schweinkram mit vielen Schwänzen.

Der Rosenkranz gleitet durch ihre Finger.

Ich denke an leckeren BDSM-Kram.

Sie fängt noch einmal von vorne an.

Ich will waaaahnsinnig gerne masturbieren. Ich bin wirklich am falschen Ort…

Eine Perle, noch eine Perle…

An der vorletzten Station steigt sie aus.

„Sie fahren weiter?“, fragt sie.

Ich nicke.

Sie drückt mir ein Marienbildchen in die Hand und sagt: „Gottes Segen!“

Wie laut habe ich gedacht?

Immerhin: Ein Teil meiner Gebete wurde erhört. Einen Schwanz in meinem Arsch hatte ich schon. Und die Nacht hat noch gar nicht angefangen.

 

Der Sexy-Contest

Ich latsche bei No. 2 rein mit dem festen Vorhaben, mich nackich zu machen, mich dekorativ in sein Bett zu kuscheln und mich an ihm zu wärmen von ihm warm machen zu lassen.

Doch…

Auf seinem UNBEZOGENEN Bett liegt ein riesiger Stapel Wäsche. RIESIG. Hauptsächlich Socken. Socken. Und noch mehr Socken. Was für ne Art, ein Mädchen zu begrüßen.

Und weil ich zu diesem zwangsgestörten Volk gehöre, das saubere Wäsche nicht einfach auf den Fußboden wischen oder auf den Tisch legen kann, gebe ich das Heimchen und sortiere seine Wäsche. Nicht ohne eine Wahnsinnsschimpftirade, dass er die Scheiße in Zukunft gefälligst selber macht und dass er besser zusieht, dass er was ganz, ganz Leckeres aus der Küche organisiert. Grummelbrummel. Das 8. Jahr der Ehe.

Nachdem ich auch das Bett bezogen habe (!!!), wärme ich mich allein unter der Decke. Schmolle. Immerhin fand er Oliven. Und ein Physikbuch. Die schmollende nackte Frau in seinem Bett ist abgeschrieben. Physik ist ja auch viel heißer. Oarch, grummelbrummel.

Erst, als er ein komplexes Problem gelöst hat, erinnert er sich an meine Nacktheit. Und kratzlutscht mich unrasiert mehrfach zum Orgasmus. Schnurrrr.

Und weil ich mindestens genauso sexy sein kann wie er, revanchiere ich mich selbstredend und rülpse ihm nach dem Konsum größerer Mengen bonschig-süßer Preiselbeer-Blubs-Brause kräftig ins Gemächt.

Wer hat gewonnen?