Frühlingsgefühle

❤️🥰

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Barcelona!

J. und ich haben unseren Urlaub in Barcelona klargemacht. Ich freue mich, auf unterwegs sein. Gleichzeitig packt mich so eine Welle von Nostalgie und die Frage: Krieg ich das hin?

Es ist eigentlich albern. Barcelona war im Grunde eine gute Zeit. Schön. Intensiv. Lehrreich. Persönlichkeitsbildend. Barcelona hat einen großen Platz in meinem Leben und in meinem Herzen. Ich denke oft sehnsüchtig daran. Und dennoch war ich seit zehn Jahren nicht mehr dort (oh Hilfe, WIE alt ich bin…). Obwohl nichts dagegen gesprochen hätte, einfach mal vorbeizugucken. Nichts hat mich aufgehalten.

Jetzt hat man mich praktisch dazu verdonnert und ich freu mich. Und ich hab nen Kloß im Hals. Eine völlig irrationale Ohnmacht. Mir fallen plötzlich Dinge ein, die ich völlig vergessen hatte. Orte, von denen ich gar nicht mehr wusste, dass ich da mal war. Ganz viel Katalanisch, das ich nie wieder gebraucht habe. Splitter einer Darf man das?, die so gar nicht mehr ist.

Ich bin gespannt, ob ich dieser Begegnung mit meinem alten Ich gewachsen bin. Und ich kann’s kaum erwarten, das Stückchen alte Heimat zu sehen.

Ach watt!

Meine Freundin J. und ich schlurfen über die Buchmesse. Ich kommentiere einen ausgestellten Gegenstand. Ein Typ antwortet auf meinen Kommentar. Wie ich sowas hasse. Ich gebe eine schnippische Antwort, schließlich war er nicht gemeint. Kurzes Ich-muss-das-letzte-Wort-haben-Gefecht. Bis ich endlich irgendwas brumme und nen Abgang mache.

J. schimpft wie’n Rohrspatz, man könne ja auch mal weiterflirten und nich einfach so muffelig abhauen.

Und ich denk: Wenn datt n Flirt sein sollte, dann habe ich schon sehr, sehr viele Männer eiskalt stehen lassen. Und ich überlege mir kurz, ob mir das jetzt leid tut… Hmmm… Nein.

Back to the 90ies

Was tun, wenn man krank daniederliegt und das Hirn für Leistung nicht zu gebrauchen ist? – Seichte Unterhaltung lesen. Aus meinem Fundus ungelesener Bücher fischte ich eine Anthologie aus dem Jahr 1999. Thema: natürlich der Jahrtausendwechsel. Witzig, diese 90er. Niedlich, dieser Ausblick auf die Zukunft – und diese kuriosen Ängste, die mit dem neuen Jahrtausend verbunden waren (in einer Geschichte schickt der Autor seinen Protagonisten auf Zeitreisen und am Ende landet der just im Jahr 2019 – das leider (oder zum Glück?) so ganz anders geraten ist). Und hach, dieses Internet. Gnihihi, dieses Internet. Gemaule über die „Scheiß-Medien“, inklusive Übergriff auf ein Kamerateam. Jaja, auch das war schon da, nur ohne diesen Verstärker „Internet“. Und wann haben Drogen eigentlich aufgehört, so hip und arty zu sein?

Ich bin mir nicht so sicher, ob die Welt seitdem gewachsen oder geschrumpft ist…

The obvious choice of song would be:

Aber aus Gründen gibt’s den:

Grüßchen aus den 90ern!

My beautiful picture

 

Traumunbedeutung

Während ich mit unbefriedigend mäßig produktivem Husten rumliege und für Sex viel zu schlapp bin, träume ich halt von Sex. Fünf Sexträume in nur einer Nacht, das ist ganz schön anstrengend. Auch nach dem Aufwachen noch.

Interessant dabei: Es war schon sehr, sehr sexy und höchst befriedigend, aber auch viel Zeug dabei, was ich mir in Echt gar nicht vorstellen könnte. So zum Beispiel hübsch zusammengezuppelt (neiß), mit einem sehr heißen Kerl (neiß), mit einer perfekten Dosis Gemeinheit (neiß), sehr arschbetont (neiß), viel Publikum (oh näää!). Wobei mich das im Traum kein bisschen störte, im Gegenteil.

Während ich nach dem Aufwachen darüber nachdenke, dass ich offensichtlich drei Pornos zu viel gesehen habe, fällt mir ein, dass das auch immer wieder mal in meinen wachen Sexfantasien eine Rolle spielt…

Jetzt finde ich mich irgendwie seltsam…

Die Auto-Protokolle (Fazit)

Freitag

9 Uhr: Der Bolzen ist da, das Auto abholbereit. Der Arbeitsgatte ist müde, aber beschwingt.
Twitter erinnert mich daran, dass Weltschlaftag ist. Lass uns ins Bett gehen, Hase, sage ich zu ihm. Können wir machen, sagt er. Aber du wirst nicht viel Freude an mir haben, ich werde sofort einschlafen.

Mir deucht, er weiß genau, worauf ich hinauswill..

9:30 Uhr: Eine Leserin beschwert sich, dass wir in einem Artikel das generische Maskulinum benutzen. Es werde ja wohl auch TeilnehmerINNEN geben. Ich will ihr antworten: „NEIN! Mädchen sind nicht erlaubt. Die können eh nicht klar denken, schon gar nicht, wenn sie ihre Tage haben.“
Er kichert und meint: Stimmt doch, Frauen können nicht klar denken.
Es ist ungleich komplexer, mit dem Gehirn statt einfach nur mit dem Geschlechtsteil zu denken, belehre ich ihn. Natürlich denkt man mit dem Geschlechtsteil klarer.
DU musst es ja wissen, sagt er. Du denkst ja auch nur mit deinem Geschlechtsteil!

Er weiß genau, worauf ich hinauswill. Er will nur nicht. Muss mir ein neues Zielobjekt suchen…