Super-Streber-Fail

Da bin ich super stolz auf mich, weil ich dem Mann an der Resepsjon in meinem dollen Norsk, das ich mir im letzten Jahr druffgeschafft habe, erläutere, dass SAS kofferten min verbummelt hat und ich bitte geweckt werden möchte, wenn der ankommt (angeblich so gegen 2 in der Nacht). Und dann kommt eine ewiglange Antwort auf Norwegisch und ich versteh haargenau gar nix. Super.

Und dann stehe ich am Fjord, mache die schönsten Fotos von Piepmatzen und meine Kamera teilt mir seelenruhig mit: Keine Speicherkarte. Stümmt. Die liegt aufm Schreibtisch in der City Provinz.
Jetzt ist die Frage: Kaufe ich eine zu norwegischen Mondpreisen oder mache ich eine Reise ohne Fotos? Mal sehen…

Ach, und DANN verpasste mir die Tante vom Flughafen ein Overnight-Kit für Herren. Ob ich einen Wikinger mit Rasiercreme in mein Bett locken kann?

Tag zu verschenken

Es gibt so Tage…

Dass mein dummes Dienst-Ei-Fon den Geist aufgegeben hat, hat mich alles andere als betrübt. Jedes tote Ei-Fon ist ein gutes Ei-Fon. Dass dann aber der IT-Mensch mit einem neuem ankam und von den Konfigurationsproblemen berichtete, dann mich wegen der Passwörter brauchte und dann erst recht so rein gar nichts klappte, DAS killte die Laune.

Zwei Stunden meiner Dienstzeit habe ich auf den Dreck verschwendet, viel geflucht und am Ende die Hälfte gelassen, weils eh nicht klappte. Hey, wofür brauch ich auf dem Diensttelefon das Firmen-Telefonverzeichnis, vor dem nächsten Wochenenddienst lern ich einfach alle Nummern auswendig.

Harrr, grummel.

Und dann ist da die Barbie.

Dass irgendwann eine Frau eingestellt würde und mir meine Machorunde zerkloppen würde, das war ja nur eine Frage der Zeit. Die neue Volontärin ist aber… speziell. Blondiert, geglosst, gesilikont, unbekannt aus dem Trash-TV kichert sie sich durch die Redaktion und kommentiert alles – wirklich geistreich.

Einige wenige Kollegen rollen mit den Augen, der Rest schart sich um sie und erklärt ihr auch zum 100sten Mal das Redaktionssystem. Und sie himmelt. Und den Jungs beult sich in der Buxe, was im Kopf aussetzt. Und mein Hirn schmilzt, während ich mir diese Gespräche anhören muss…

Vor allem der Nerd-Kollege sonnt sich im Strahlen von Gloss und Glitzer und wird direkt superzickig, als ich ihn auf eine stilistische Unfeinheit in einem seiner Text hinweise. Es gab mal Zeiten, da konnten wir da wie Erwachsene drüber diskutieren und am Ende lachen. Aber jetzt muss ich wohl ooooh und aaaaah sagen, sobald er etwas äußert, wenn ich noch zivilisiert behandelt werden möchte.

Aber so erledigen sich die Dinge doppelt. Das ist sehr unsexy. Und ich bin sehr froh, dass ich nur noch einen Tag bis zum Urlaub überstehen muss.

Erledigt

Ich stelle fest, dass ich ein bisschen bis ganz schön verknallt in den Nerd-Kollegen bin.

Wie ein Teenie fange ich an, alles was er mir gegenüber tut und was er mir schreibt und so, zu analysieren.

Das Ergebnis meiner Analyse ist natürlich nicht zufriedenstellend.

Mpf.

Und dann fällt mir wieder ein, dass ich eh eine unerträgliche Person bin und dass es nichts an mir gibt, was ein Tüp an mir gut finden könnte – außer meinen Blow-Jobs vielleicht.

Also bin ich – natürlich – total eklig zu ihm.

Und so erledigt sich die Sache von selbst.

Moin!

Aus irgendeinem Grund liege ich auf dem Bauch und sabbere verpennt ins Kissen. Ich bin von seinem Gewicht auf mir aufgewacht. Er drückt mein Gesicht noch tiefer ins Kissen und zieht gleichzeitig an meinen Haaren. Er stützt sich mit seinen Unterarmen auf meinen ab, so dass ich mich kaum noch bewegen kann.

Mit seinem steifen Schwanz umspielt er mein Arschloch, dass ich ihm gierig entgegenstrecke. Eine Hand auf meinem Rücken zieht er schließlich meine Arschbacken weit auseinander und ich bin total aufgegeilt. Doch nichts passiert.

Dann packt er mich, dreht mich auf den Rücken und fickt mich hart in den Mund.

Hmmm, guter Mann 🙂