Ab ins Bett

Entweder ich oder die Katze sind so fett geworden, dass das Metallkreuz, das den Lattenrost meines Bettes hält, gebrochen ist. Ich weiß ja nicht, welche von uns beiden hier immer raufspringt…

Vielleicht ist auch einfach der vierte Umzug Schuld.

Das Bett wählte ich einst nach dem Kriterium „geeignet für heißen Fesselsex“ aus. Ratet wie oft es heißen Fesselsex in diesem Bett gab… *

Ich beschließe, das nächste Bett nach dem Kriterium „ungeeignet für heißen Fesselsex“ auszuwählen. Vielleicht habe ich dann eine Chance auf überhaupt mal Sex. Vielleicht ein Hochbett… Ich habe niedrige Decken, Sex wäre praktisch unmöglich. Und die Katze würde es lieben.

Solange wie ich mich nicht entscheiden kann, kann ich ja jetzt endlich hemmungslos und nackig auf dem Bett rumhüpfen, bis es endgültig den Geist aufgibt. Cheers!

* Einmal.

Bett, mon amour

Seit zwei Wochen dauernd auf den Füßen. Arbeiten und noch arbeiten, Flauschige-Tiere-Kurs, Flauschige-Tiere-Kurs und anschließend Party, arbeiten und noch mehr arbeiten, nach der Arbeit noch vier Stunden im Zug, tot ins Hotelbett knallen, zum sinnlosen VorstellungsVerkasperungsgespräch gehen, vier Stunden im Zug und danach noch zur Arbeit, Flauschige-Tiere-Kurs und anschließend Ersatzdroge.

Und JETZT liege ich endlich, endlich im Bett. Werde mich die nächsten 40 Stunden maximal zum Klo begeben. Und NICHT in den Kalender gucken. Denn nach diesem einen freien Sonntag, warten noch mal knapp drei Wochen ohne freien Tag auf mich. Mindestens. So genau will ich es nicht wissen.