Vier

Mein kleiner Blog ist heute vier Jahre alt geworden.

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Und wie jedes Jahr an dieser Stelle stelle ich fest: Dieses missratene Gör macht, was es will!

So war das nicht geplant. Aber gut. Nach einer Phase des Fremdelns haben der Blog und ich wieder zueinandergefunden und mittlerweile mag ich ihn so, wie er ist. Dann entspricht er eben nicht meinen Ansprüchen, na und? Ich schreibe gerne hier und ich schreibe gerne so, wies mir grad in den Sinn kommt, literarisch wertvoll oder nicht. Ob die Leser es mögen oder nicht. Ich schriebe hier auch, wenn keiner mehr mitläse.

Natürlich freue ich mich immer, wenn ihr eben doch lest und noch mehr, wenn ihr kommentiert oder Nachrichten schreibt. Mitunter ist das auch richtig hilfreich. Aber wenn ihr nix zu sagen habt: Na denn nich.

Natürlich könnte ich  auch dafür sorgen, dass hier noch mehr Leute lesen und kommentieren. Ich weiß mehr über Reichweitenoptimierung und SEO und so Zeug, als mir lieb ist. Sogar, wie man es umsetzt, ohne dass der kritische Leser es unbedingt merkt. Die Frage ist: Warum sollte ich das tun? Das wär ja direkt Arbeit.

Ich wiederhole mich ja immer gern: Das hier ist meine Spielwiese Kotzschüssel. Hier mach ich, was mir gefällt, wie es mir gefällt. Und wem es nicht gefällt: Kurzer Hinweis auf das x oben in der Ecke. ↗

Nun hab ich derzeit nicht so viel zu kotzen, aber ach, das Jahr ist ja noch lang. Der Blog wird sicher auch noch fünf 😉

 

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Von Creeps und Vietnamveteranen

Ich schreibe hier ja ganz öffentlich vor mich. Setze mich also bewusst unbekannten Lesern aus. Ich weiß, dass ich keine Kontrolle darüber habe, wer wann was und wie viel von meinem Kram liest. Ich kann mich also auch überhaupt nicht beschweren, wenn hier Leute vorbeischleichen, gucken, lesen, sich ihren Teil denken und von dannen ziehen.

Ich freue mich aber, wenn sie zwischendurch kurz innehalten und sagen: Interessant. Spannend. Lustig. Scheiße. Laaangweilig (denn geben wir zu, ich werde älter und öder). Oder irgendwas. Wenigstens ein Likechen. Ich freue mich, wenn mir irgendwann mal  irgenwer erklärt, warum es Leute gibt, die diese Ergüsse hier regelmäßig lesen und einige von denen verrückterweise schon seit Jahren… (Ist ja auch nicht so, dass ich hier besonders Erquickendes oder Tiefschürfendes von mir gäbe.) Das geht ja auch ganz unöffentlich via Kontaktformular.

Natürlich kann ich keinen dazu zwingen und jeder hat das Recht, einfach schweigend teilzuhaben. Muss ich mit leben.

Manchmal ist es aber schon komisch, wenn ich anhand meiner Statistiken sehen kann, dass da irgendjemand fleißig alles durchliest. Und dann nichts sagt. Das ist irgendwie creepy. Ich fühle mich da manchmal wie beim Scheißen beobachtet.

Da macht man sich zum Zootier… Selbaschuld.

Und dann kommt da der Capt’n, von dessen Existenz ich nicht die geringste Ahnung hatte, und empfiehlt meinen Blog auf seinem Blog. Und dann erklärt er nicht mal, was daran so empfehlenswert ist. Seufz. Wirklich sehr nett, aber: Seufz. Jetzt sitzt das arme Darf man das? da und wundert sich und zieht die Klotür feste zu.

Eines kann ich aber klären: Warum ich mal mit einem Sack über dem Kopf lebte. Das stand mal auf meiner About-Seite, wurde aber im Rahmen der Blogumtaufung unwiederbringlich gelöscht. Ich find mich ätzend und hässlich. Mich macht das irre, wenn Leute mich angucken (nich nur aufm Scheißhaus). Ich fühl mich direkt angestarrt wie ein Autounfall. Da bietet ein Sack über dem Kopf doch enormen Trost 😉

Sehr gefreut habe ich mich über das „Heute ist ein Spruch, der wohl von einer Feuerzeug-Gravur eines amerikanischen Vietnamveteranen inspiriert ist, ihr Motto.“ Nein, ganz so war es nicht, aber schön ist es trotzdem. (Mir gefällt die Idee auch andersrum; dass ich das Feuerzeug inspirierte… Gestaltet sich aber angesichts der zeitlichen Abläufe irgendwie schwierig.) Ohne einen Vietnamveteranen oder sein Denken zu kennen, ich finde das ne angemessene Haltung! So als Ergebnis der Nicht-Erziehung von soner Öko-Aktivistin und sonem Kommu-Pazifisten aus der späten Make-Love-Not-War-Generation pflege ich eine früh übernommene Tradition von „Ihr-da-oben: Leckt mich doch alle am Arsch.“ Gerne auch noch, wenn ich in die Grube gefahren bin. Von daher kommt der Blogtitel nicht von ungefähr und es gibt schon eine (wenn auch sehr an den Haaren herbeigezogene) Verbindung zu besagtem Veteranen.

Treffende Beschreibung, Herr Capt’n 😉 Danke auch dafür. Und willkommen in meinem Zoo.

 

Wer suchet, der findet.

Ich freu mich immer, wenn jemand den Weg auf meinen Blog findet. Wie auch immer. Viele Suchende landen in meinen virtuellen Hallen. Ob sie hier finden, was sie suchen, weiß ich nicht. Ich bin jedoch immer um Klärung aller Fragen bemüht.

Hier also Antworten auf Suchanfragen:

  • pornoregen

    Der ist leicht hergestellt: Besorg dir jede Menge einschlägige DVDs oder zieh dir alle deine runtergeladenen Pornos auf verschiedene USB-Sticks. Misch sie gerne mit Sextoys und heißen Höschen. Wirf alles in die Luft und lass es auf dich herabregnen.
    (Sicherheitshinweis: Das Tragen eines Helms wird dringend empfohlen.)

  • sex mit einem im tee

    Geschmackssache. Ich persönlich bin da ja lieber nüchtern bei, weil ich gerne nen klaren Kopf habe, wenn ich mich gaga ficken lasse. Und mich dann auch gerne noch dran erinnere hinterher.
    Alkohol kann natürlich dafür sorgen, dass man sich traut, was man sich sonst nicht getraut hätte… Kenn dein Limit – und achte darauf, dass der/die/das Sexpartner/in/dings noch in der Lage ist, zuzustimmen. Und dass der Schwanz noch hart wird…
    (Sicherheitshinweis – nur für den Fall, dass tatsächlich das Heißgetränk gemeint sein sollte: Bitte keine Penisse oder Hoden in den Tee halten. Contents may be hot.)

  • lebenmitnemsackuebermkopf facebook

    Diese Facebook-Seite gibt’s nicht mehr. Aber bei Twitter gibt’s mich. Klick.

  • depression wird der vergangenheit angehören

    BÄM! Richtige Einstellung! Nur: Was machst du dann hier? Guck besser hier.

  • bekloppter der menschen in plastik begräbt

    Klingt ja sympathisch. Als Bekloppte kenne ich durchaus viele Bekloppte, aber der ist mir noch nicht begegnet, sorry.
    Die Frage ist ja: Begraben wir uns nicht alle gegenseitig in unserem Plastikmüll?
    (Sicherheitshinweis: Bitte nur wirklich Tote mit Plastik bedecken!)

    Und warum muss ich jetzt die ganze Zeit an Frischhaltefolie denken…? 😇

  • gesicht nach unten sex

    Ich empfehle: Einfach mal ausprobieren! Das ist durchaus nicht zu verachten.
    (Sicherheitshinweis: Zwischendurch Luft holen nicht vergessen.)

  • freundin untervögelt sorgt für depression

    Nu, das ist ja auch ein unhaltbarer Zustand! Wie wär’s, wenn du sie mal vögelst!?!
    Geht nicht? Klick.

  • confidentcontradiction dildo

    Huch, falscher Blog. Umleitung. Ob sie schon mal was über Dildos geschrieben hat, weiß ich nicht, ich bitte die Autorin gegebenenfalls um Verlinkung in den Kommentaren.

  • telefonkabel umhäkeln

    Nein. Neinneinnein! Nein. Nein. Wirklich, es ist zu deinem Besten. Nein!

  • neujahrsfick

    Ficken an Neujahr. Nicht gugeln, machen. Schreib’s dir schon mal in den Kalender. Der 1.1.2019 kommt bestimmt. (Bitte die Hinweise zu Sex unter Alkoholeinfluss und Sex mit dem Gesicht nach unten beachten.)

Bitte, gerne.

Und ansonsten, liebe Suchende, bevor ihr meinen Blog unbefriedigt verlasst, fragt doch einfach in den Kommentaren oder hier. Stets zu Diensten.

Besser nicht

Beim Gugeln nach meinem Blog wieder was gelernt:

Oft fesselte man die Leiche zusätzlich mit dem Galgenstrick und drehte sie mit dem Gesicht nach unten, damit die schädigenden Kräfte, die in ihr steckten, ins Innere der Erde abgeleitet wurden.

(Aus dem Wikipedia-Artikel Eselsbegräbnis)

Begrabt mich vielleicht besser doch nicht mit dem Gesicht nach unten. So viel negative Energie im Erdinnern… :S

Hui, mein Blog darf Ü-Eier

Er is nämlich jetzt drei.

Und wie letztes und vorletztes Jahr bemerke ich: Der Blog hat einfach seinen eigenen Willen.

So richtig gefällt er mir allerdings nicht mehr. Zum einen, weil mein Leben einfach keine Themen mehr hergibt und zum andern is irgendwie der Stil den Bach runtergegangen. Meh.

Najut, ich lebe antiautoritäre Erziehung, der Blog darf weiter machen, was er will. Jetzt auch mit Ü-Eiern.

Prost.

So you think you know me?

Bekanntlich schreibe ich hier ja nicht über die neueste Augencreme oder dieses süüüße neue Top der Marke ihr-denkt-wohl-ich-mach-Werbung-für-euch, sondern über recht persönliche Dinge.

Das bringt es so mit sich, dass der Leser einen Eindruck von mir gewinnt. Sich ein Bild von mir macht. Das geht mir bei anderen Bloggern auch so, das kann man gar nicht verhindern.

Aber Obacht, lieber Leser!

Dies ist nur ein Ausschnitt aus meinem Leben. Da liegt mein persönlicher Filter drüber. Bei aller Offenheit: Ich erzähl euch doch nicht jeden Quatsch!

Außerdem ist der Blog nicht meine Spielwiese, sondern meine Kotzschüssel. Der hat auch ne therapeutische Funktion. Der ist mein Ventil. Zu schreiben: „Der Tag heute war traumschön, die Blumen blühn, die Vögel singen“, ist nicht wirklich befreiend. Und wohl auch wenig lesenswert. Als Narichtenmensch weiß ich: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Außerdem funktioniert mein Humor nicht, wenn alles toll ist.

Ja, ich mecker viel. Aber hey, wir sind uns alle einig: Mein Nachbar ist ein gestörtes Arsch! 😉

Ja, es kommt vor, dass ich hier tagelang rumjammere. Alles ist schlecht. Schnüüüff. Das sind so Tage, da will ich mir nur die Decke über den Kopf ziehen und abwarten, bis alles vorbei ist. Dann is grad allerhand doof gelaufen, ich hab PMS und das Wetter is auch kacke. Und sowieso bin ich ja mit der Gesamtsituation unzufrieden.

Das wirkt dann so, als würd ich mich nächstens von der Brücke stürzen, aber oft genug geht’s mir schon allein dadurch besser, dass ich den ganzen Frust einfach mal aufgeschrieben habe. Das schreibe ich dann aber nicht mehr dazu. Und hier wirkt es so gebündelt, weil ich vielleicht drei Posts hintereinander nur rumheule, in den Tagen zwischen den Beiträgen kann aber durchaus alles in Ordnung gewesen sein.

Generell würde ich mich (zumindest im Sommer) eher als einen fröhlichen Menschen bezeichnen. Ich bin ein fröhlicher Pessimist. Mit Stimmungsschwankungen.

Dazu kommt, dass viele meiner Posts oft sehr kurz nach dem Erleben entstehen. Mit etwas zeitlichem Abstand hätte ich die Sache vielleicht anders eingeschätzt und geschildert.

Was will ich damit sagen?

Ja, mein Blog zeichnet ein Bild von mir. Aber eben nur einen Teil des Bildes. Ich bin nicht nur meine miese Laune, mein Sex, mein seltsames Verhältnis zu Männern. Ich bin noch drölf Millionen andere Dinge.

Weshalb ich die Hobby-Psychologen, Klugscheißer und Besserwisser unter meinen Lesern ganz freundlich bitte, sich ihre Urteile und Weisheiten ganz, ganz tief in den Arsch zu schieben! Und sie dort zu belassen.

Mit allen anderen wünsche ich mir die Fortsetzung unseres freundlichen Austausches, ich schätze eure Kommentare, Nachrichten, Anregungen, Erfahrungen und auch eure Kritik.

Wollte ich mal gemotzt haben.

„ein neujahrsfick mit mutter“

Ein weiser (?) Mann hat mal gesagt, eine Suchmaschine lügt man nicht an. Man schreibt ganz offen seine Gedanken in die Suchleiste, was man eben so wissen will.

Und: Wer suchet, der findet (altes idiotisches Sprichwort).

Erstaunlich, dass offenbar sehr viele Menschen ihrer Suchmaschine den Gedanken „leben mit nem sack über kopf“ (eine von mehreren Variationen) anvertrauen. Die landen dann auf meiner Seite… Ich bilde mir dann ein, dass sie gezielt nach meinem Blog gesucht haben, und dann freue ich mich 🙂

Lieber Suchender, solltest du dich allerdings tatsächlich für ein Leben mit nem Sack überm Kopf interessieren, kann ich dazu nur sagen: Näää. Och neee. Lass mal. Ungeil!

Und ich empfehle: Klick.

Bei „leben mit nem sack uber den kopf“ empfehle ich einen Grammatikkurs.

Bei der Suche nach „sack auf den kopf porno“ dürfte man auf meiner Seite nicht fündig geworden sein, das tut mir leid…

Einen Porno von und mit mir gibt es nicht.

Ich meine, mal Pornos mit Leuten mit Säcken über Kopfen gesehen zu haben, könnte ich als Serviceleistung ja mal suchen und verlinken, aber dann sehen hier ja alle, auf was für Seiten ich so rumhänge, das ist mir doch etwas peinlich…

Recht häufig wird auch nach etwas gesucht wie „sexpraktiken sack am kopf

Jetzt ist die Frage: Was will man mit einem Sack AM Kopf? Oder handelt es sich um eine anatomische Anomalie? Das wäre ja… unglücklich.

Abgesehen davon lässt sich mit einem Sack überm Kopf eigentlich fast alles praktizieren, nur der Griff in die Haare und Oralsex (der ja zu meinen persönlichen Favoriten gehört) sind da nur sehr eingeschränkt möglich.

Mit einem Sack AM Kopf wiederum stehen einem alle Möglichkeiten offen.

Ein weiterer Suchbegriff, der bei mir einiges an Grübelei auslöste, war „dabei denkt am Sack„.

Worauf genau willst du hinaus, lieber Suchender?

Denkst du AN DEN Sack? Und wenn ja, wobei? Befindest du dich AN EINEM Sack und denkst dabei? Oder spielt es vielmehr auf die Behauptung an, Männer hätten ihr Denkorgan weiter südlich? Denkt dieses Exemplar mit dem Sack? Und dann wieder: Wobei? Oder ist das Denken einfach am Sack wie im Arsch?

Fragen über Fragen…

Schön finde ich, dass man mit dem Suchbegriff „sexy“ auf meiner Seite landen kann. Das ist doch wirklich außerordentlich schmeichelhaft. Allerdings fürchte ich, dass der Suchende hier enttäuscht wurde. Zumal ich vermute, dass er auf diesem Post landete. Ich bitte um Verzeihung…

Hingegen fast erschreckend finde ich, wie viele Leute nach „einhornpyjama“ suchen. Wer hätte gedacht, dass es da so einen Bedarf gibt? Schon irgendwie peinlich…

Vielleicht sollte ich einen Shop eröffnen…

Interessant die Frage: „duften groupies„.

Kann ich leicht beantworten: Nach Rosen, Baby, nach Rosen. Wie alle Frauen.

Tja, und dann kam der Suchende mit dem folgenden Anliegen: „ein neujahrsfick mit mutter

… … …

Also, Ödipus, wenn du das warst: Du und deine Mudda, ihr habt schon vier Kinder, da kommt es auf einen Neujahrsfick wohl auch nicht mehr an…

Ansonsten: UH!