Melde Vollzug

Nur knapp 1,5 Jahre nachdem man mich darauf hinwies, hab ich’s mir nun auch mal angeschaut…

Helmet

Wer hätte gedacht, dass mich mal was mit Charlie Sheen verbinden würde.

Naaa, ich glaub, ich bleib bei Snoopy

Bis sie mich dann alle noch mal am Arsch lecken dürfen.

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Ich werde berühmt!

Nun endlich reihen sich mit Enissa Amani und Anja Rützel auch zwei Frauennamen in die Geschichte der deutschesten aller Debatten ein, mit der Frage, die eines Tages sehr wahrscheinlich genau wie „Kindergarten“ oder „Blitzkrieg“ im Original in die Sprachen der Welt eingehen wird: „Darf man das?“

Aus: Empörio Amani

Neujahrsfick

… wird es für mich wohl eher nicht geben. Es sei denn, es stellt sich ein Wunder ein.

Es handelt sich aber weiterhin um den häufigsten Suchbegriff, mit dem Suchende auf meiner Seite landen.

Da hatte ich FAST (!) einen Neujahrfick und schon bin ich der Neujahrsfick-Guru.

Also spricht der Guru (die Gura? Guruide?) noch mal für alle zum Mitschreiben: Für einen Neujahrsfick einfach an Neujahr ficken!
Kann mir derweil einer erklären, was es da zu gugeln gibt?

Menschen, die einen Neujahrsfick suchten, suchten auch:

„möchte ich mit dem gesicht nach unten“

Und der Guru spricht: Neujahrsfick geht auch Doggy-Style.

„dildo dieter“

Und der Guru spricht: Beim Dildo Dieter gibt’s bestimmt Zubehör für den Neujahrsfick! Ich freue mich über Erfahrungsberichte!

„beim bücken springt und auf mich und will mit mir bumsen“

Und der Guru spricht: Satzbau, Kinder, Satzbau! Ansonsten: Das Überraschungsmoment ist doch das Prickelnste am Neujahrfick.

„penis in ihr mund“

Und der Guru spricht: Beim Oralsex wird Deklination wahrlich überbewertet! Ein schöner Einstieg (und Abschluss) für den Neujahrsfick.

„nymphomane laterne“

Und der Guru spricht: Über die Neujahrsfickpläne der Laterne bin ich (noch) nicht informiert und wenn: Das verruchte Tampon genießt und schweigt.

„wichsrn für den weltfrieden“

Und der Guru spricht: „wichsrn“ ist was Feines, Weltfrieden auch, sehr guter Start ins neue Jahr. Sollte sich kein/e Partner/in für den Neujahrsfick finden, einfach mal loslegen. Ich meine ja eh, das mehr Sex mehr Frieden schafft.

„ich vögle dir das hirn heraus“

Und der Guru spricht: Auch ja! Gerne auch immer wieder bei einem Neujahrsfick!

In diesem Sinne: Rutscht gut rein!

(SEO für Dumme von Dummen.)

Dings ehm… erwachsen

Vor einiger Zeit erreichte mich Leserpost (YEAY, Leserpost! 📭). Der junge Mann schrieb (Ich hoffe, er verklagt mich jetzt nicht wegen Datenschutz und Urheberrecht): „Es ist einfach interessant Blogs auf WordPress zu finden von Menschen, die richtig im Leben stehen und sich aber trotzdem immer noch bisschen mit Kleinigkeiten in Sachen Beziehung und Sexualität abmühen.“

Gnihhihihi. Hihi. „Richtig im Leben stehen“. Ich. Haaaach. *Tränenwegwisch* Ich erfreue mich seit Wochen an diesen Worten. In diesem Sinne: Herzlichen Dank dafür.

Die Frau, die wochenlang mit der Anschaffung eines Autos haderte, weil ihr das zu erwachsen war (bin im letzten Monat übrigens mehr als 4000 Kilometer gefahren – und das ausschließlich an den Wochenenden und im Urlaub -, alles Strecken, die ich eh gemacht hätte, nur eben deutlich langwieriger mit der Bahn…), die Frau, die mit eingebildeten Freunden spricht, nicht weiß, was sie werden soll, wenn sie groß ist, ihren Haushalt nicht ordentlich führen kann, die steht also richtig im Leben. Hmhmm.

Aber daran sieht man mal, wie bereichernd der Austausch mit den Lesern so ist: In den vergangenen Wochen habe ich mir immer mal gesagt: Er findet, du stehst richtig im Leben. Eine richtig im Leben stehende Frau macht sowas. Und dann mache ich das.

Irre.

Vier

Mein kleiner Blog ist heute vier Jahre alt geworden.

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Und wie jedes Jahr an dieser Stelle stelle ich fest: Dieses missratene Gör macht, was es will!

So war das nicht geplant. Aber gut. Nach einer Phase des Fremdelns haben der Blog und ich wieder zueinandergefunden und mittlerweile mag ich ihn so, wie er ist. Dann entspricht er eben nicht meinen Ansprüchen, na und? Ich schreibe gerne hier und ich schreibe gerne so, wies mir grad in den Sinn kommt, literarisch wertvoll oder nicht. Ob die Leser es mögen oder nicht. Ich schriebe hier auch, wenn keiner mehr mitläse.

Natürlich freue ich mich immer, wenn ihr eben doch lest und noch mehr, wenn ihr kommentiert oder Nachrichten schreibt. Mitunter ist das auch richtig hilfreich. Aber wenn ihr nix zu sagen habt: Na denn nich.

Natürlich könnte ich  auch dafür sorgen, dass hier noch mehr Leute lesen und kommentieren. Ich weiß mehr über Reichweitenoptimierung und SEO und so Zeug, als mir lieb ist. Sogar, wie man es umsetzt, ohne dass der kritische Leser es unbedingt merkt. Die Frage ist: Warum sollte ich das tun? Das wär ja direkt Arbeit.

Ich wiederhole mich ja immer gern: Das hier ist meine Spielwiese Kotzschüssel. Hier mach ich, was mir gefällt, wie es mir gefällt. Und wem es nicht gefällt: Kurzer Hinweis auf das x oben in der Ecke. ↗

Nun hab ich derzeit nicht so viel zu kotzen, aber ach, das Jahr ist ja noch lang. Der Blog wird sicher auch noch fünf 😉

 

Von Creeps und Vietnamveteranen

Ich schreibe hier ja ganz öffentlich vor mich. Setze mich also bewusst unbekannten Lesern aus. Ich weiß, dass ich keine Kontrolle darüber habe, wer wann was und wie viel von meinem Kram liest. Ich kann mich also auch überhaupt nicht beschweren, wenn hier Leute vorbeischleichen, gucken, lesen, sich ihren Teil denken und von dannen ziehen.

Ich freue mich aber, wenn sie zwischendurch kurz innehalten und sagen: Interessant. Spannend. Lustig. Scheiße. Laaangweilig (denn geben wir zu, ich werde älter und öder). Oder irgendwas. Wenigstens ein Likechen. Ich freue mich, wenn mir irgendwann mal  irgenwer erklärt, warum es Leute gibt, die diese Ergüsse hier regelmäßig lesen und einige von denen verrückterweise schon seit Jahren… (Ist ja auch nicht so, dass ich hier besonders Erquickendes oder Tiefschürfendes von mir gäbe.) Das geht ja auch ganz unöffentlich via Kontaktformular.

Natürlich kann ich keinen dazu zwingen und jeder hat das Recht, einfach schweigend teilzuhaben. Muss ich mit leben.

Manchmal ist es aber schon komisch, wenn ich anhand meiner Statistiken sehen kann, dass da irgendjemand fleißig alles durchliest. Und dann nichts sagt. Das ist irgendwie creepy. Ich fühle mich da manchmal wie beim Scheißen beobachtet.

Da macht man sich zum Zootier… Selbaschuld.

Und dann kommt da der Capt’n, von dessen Existenz ich nicht die geringste Ahnung hatte, und empfiehlt meinen Blog auf seinem Blog. Und dann erklärt er nicht mal, was daran so empfehlenswert ist. Seufz. Wirklich sehr nett, aber: Seufz. Jetzt sitzt das arme Darf man das? da und wundert sich und zieht die Klotür feste zu.

Eines kann ich aber klären: Warum ich mal mit einem Sack über dem Kopf lebte. Das stand mal auf meiner About-Seite, wurde aber im Rahmen der Blogumtaufung unwiederbringlich gelöscht. Ich find mich ätzend und hässlich. Mich macht das irre, wenn Leute mich angucken (nich nur aufm Scheißhaus). Ich fühl mich direkt angestarrt wie ein Autounfall. Da bietet ein Sack über dem Kopf doch enormen Trost 😉

Sehr gefreut habe ich mich über das „Heute ist ein Spruch, der wohl von einer Feuerzeug-Gravur eines amerikanischen Vietnamveteranen inspiriert ist, ihr Motto.“ Nein, ganz so war es nicht, aber schön ist es trotzdem. (Mir gefällt die Idee auch andersrum; dass ich das Feuerzeug inspirierte… Gestaltet sich aber angesichts der zeitlichen Abläufe irgendwie schwierig.) Ohne einen Vietnamveteranen oder sein Denken zu kennen, ich finde das ne angemessene Haltung! So als Ergebnis der Nicht-Erziehung von soner Öko-Aktivistin und sonem Kommu-Pazifisten aus der späten Make-Love-Not-War-Generation pflege ich eine früh übernommene Tradition von „Ihr-da-oben: Leckt mich doch alle am Arsch.“ Gerne auch noch, wenn ich in die Grube gefahren bin. Von daher kommt der Blogtitel nicht von ungefähr und es gibt schon eine (wenn auch sehr an den Haaren herbeigezogene) Verbindung zu besagtem Veteranen.

Treffende Beschreibung, Herr Capt’n 😉 Danke auch dafür. Und willkommen in meinem Zoo.