Liebe

Das zweite Kopfkissen ist reserviert für die wahre Liebe meines Lebens: Kartoffelchips!

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Wie son Kleinkind

(Aber ein sehr, sehr glückliches.)

Nur kurz am Busbahnhof, Fahrkarten gen Süden kaufen.

Einen Chirimoya-Saft, einen Kaffee lateinamerikanischer Röstung (*glücklichstöööhn*), eine Käse-Empanada, eine Gemüse-Empanada, einen vegetarischen Completo, einen großen Mote con huesillo und aaach, noch einen Chirimoya-Saft später stelle ich fest: Ich brauch keine Fahrkarte mehr. Kann alleine hinrollen.

Und das war nur das Frühstück…

Rülps.

Präferenzen

No. 2 ist aus dem Sommerurlaub in seiner Heimat zurück.

Er fickt mich in den Arsch.

Er fickt mich in den Mund.

Er lutscht mich zum Orgasmus. Mehrfach.

Er spritzt mir heißes Sperma auf den Rücken und massiert mich dann.

Er hat mir Huesillos und Chancaca mitgebracht.

Für den Bruchteil einer Sekunde will ich ihn heiraten.

Und dann beschließe ich, mich doch lieber mit dem Getränk, das aus Huesillos und Chancaca entstehen wird, zu verheiraten.

*Schlürf*

Das mit der Liebe und dem Magen

Muddi und ich sitzen mit frisch gebackenen Olivenlaibchen und Artischockencreme auf dem Sofa und überlegen, welche DVD wir gucken.

„Ein Film über das Wichtigste im Leben: die Liebe“, liest sie vor.

Hm, grunze ich.

Ist Liebe nich das Wichtigste in deinem Leben, fragt sie.

Nä, sag ich.

Was dann, fragt sie.

ESSEN!, sagen wir im Chor und grabbeln nach den Olivenlaibchen.

Pizza

Neben Männerschnupfen (ICH-STERBE-WIRKLICH-SEHR-SEHR-BALD) und dem üblichen Wasnun? war diese Woche eigentlich wie jede andere.

Aber, man soll sich ja auch an den kleinen Dingen freuen.

Da bestellte ich also an meinem Betttag eine Pizza, vergaß über einen Anruf meiner Muddi die Zeit völlig und bekam plötzlich unter Tausend Entschuldigungen meine wirklich einwandfreie Pizza Extrawunsch³ plus einen Gutschein für die nächste, weil es ja so schreeeecklich lange gedauert habe. Also, wenn ich jede zweite Pizza für lau kriege, weil ihr da trödelt… lasst euch Zeiiiiit! Kein Stress!

Amaaaaaazing. Niom.

Und in diesem Sinne der freudige Ausblick auf’s Wochenende: Anlässlich der vorgezogenen Feierlichkeiten zum chilenischen Nationalfeiertag werde ich mir in norddeutschem Schnuddelwetter mit viel zu lauter musikalischer Beschallung die Kalorienzufuhr eines ganzen Monats sichern. Das wird amaaaaaazing. Niom.

Über unrealistische Maßstäbe.

Ich bin ja schon immer schwierig gewesen, was die Partnerwahl angeht.

All diese Ansprüche… Zwar haben sie sich im Laufe der Zeit verändert, aber weniger werden es wohl nicht…

Mein Intermezzo mit D hat es nicht besser gemacht.

Es war so unglaublich schön, dass ich es nicht mal über mich bringe, ihm einfach eine Nummer zu verpassen. Es war so unwirklich, dass ich mich frage, ob ich es mir vielleicht nur eingebildet habe.

Es war so kurz, dass wir uns nicht in die Wolle kriegen konnten. Es war so kurz und so außerhalb unserer natürlichen Lebensräume, dass kein Alltag einkehren konnte und wir nicht mit seltsamen Macken konfrontiert werden konnten. (Und davon habe ich ja bekanntlich einige.)

Es war so schön, dass die Schmetterlinge das Flattern nicht mal unterließen, wenn ich schlief.

Und so bitteschön will ich das das nächste Mal auch wieder haben! Weil ich ja so ein realistischer Mensch bin.

Und diese Person soll bitte wunderschön sein, also am besten eine Frau, denn Frauen sind bekanntlich viel schöner als Männer.

Und dann möchte ich mich bitte möglichst jederzeit ankuscheln können und in den Arm genommen werden.

Natürlich muss diese Person superklug sein, damit ich nicht alleine intellektuelles Geblubber von mir gebe. Und wir uns gemeinsam über den Pöbel erheitern können.

Ganz abgesehen davon, dass ich großen Wert auf fan-tas-tischen Sex lege. Dominante Ader mehr als erwünscht.

Großartig kochen können sollte diese Person auch, schließlich kann ICH das nicht und Liebe geht durch den Magen. Und ich bin ein Vielfraß…

Außerdem…

Lassen wir das…