Traumunbedeutung

Während ich mit unbefriedigend mäßig produktivem Husten rumliege und für Sex viel zu schlapp bin, träume ich halt von Sex. Fünf Sexträume in nur einer Nacht, das ist ganz schön anstrengend. Auch nach dem Aufwachen noch.

Interessant dabei: Es war schon sehr, sehr sexy und höchst befriedigend, aber auch viel Zeug dabei, was ich mir in Echt gar nicht vorstellen könnte. So zum Beispiel hübsch zusammengezuppelt (neiß), mit einem sehr heißen Kerl (neiß), mit einer perfekten Dosis Gemeinheit (neiß), sehr arschbetont (neiß), viel Publikum (oh näää!). Wobei mich das im Traum kein bisschen störte, im Gegenteil.

Während ich nach dem Aufwachen darüber nachdenke, dass ich offensichtlich drei Pornos zu viel gesehen habe, fällt mir ein, dass das auch immer wieder mal in meinen wachen Sexfantasien eine Rolle spielt…

Jetzt finde ich mich irgendwie seltsam…

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Gebete

Ich sitze im Zug nach Nirgendwo. 1,5 Stunden bis zur Endstation.

Neben mir eine ältere Dame. In den Händen hält sie einen Rosenkranz. Sie arbeitet sich von einer Perle zur nächsten vor.

Ich denke an Schwänze. Schwänze in meinem Mund. Schwänze in meiner Muschi. Schwänze in meinem Arsch.

Sie ist am Verschluss des Kranzes angekommen und fängt von vorne an.

Ich denke an Schweinkram mit vielen Schwänzen.

Der Rosenkranz gleitet durch ihre Finger.

Ich denke an leckeren BDSM-Kram.

Sie fängt noch einmal von vorne an.

Ich will waaaahnsinnig gerne masturbieren. Ich bin wirklich am falschen Ort…

Eine Perle, noch eine Perle…

An der vorletzten Station steigt sie aus.

„Sie fahren weiter?“, fragt sie.

Ich nicke.

Sie drückt mir ein Marienbildchen in die Hand und sagt: „Gottes Segen!“

Wie laut habe ich gedacht?

Immerhin: Ein Teil meiner Gebete wurde erhört. Einen Schwanz in meinem Arsch hatte ich schon. Und die Nacht hat noch gar nicht angefangen.