Gesprächsfetzen

Ich hab die superfrühe Schicht und deshalb superfrüh Feierabend.

Schüs!, brülle ich in die Runde. Und zum schönen L. sage ich: Schreib mir einfach, wenn du noch Dienstleistungen brauchst. Also… du weißt schon. Er antwortet sehr laut: Du kannst ruhig sagen, dass es um Französisch geht!

* Ich hatte ihm mehrere französische Dokumente übersetzt.
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Krieg und Fragen

Auf der Suche nach seichter Unterhaltung für einen Nachmittag auf der Picknickdecke entschied ich mich im Rahmen meines derzeitigen Russlandwahns (nur noch fünf Tage, quiiiieeeek) für Tolstois „Krieg und Frieden“ (sehr seicht, sehr vergleichbar mit dem heutigen Russland…).

Nun tun sich mir Fragen über Fragen auf.

  1. Welcher Mensch, der kein Französisch kann, kann das lesen, ohne komplett wahnsinnig zu werden?
  2. Können Menschen, die russische Klassiker lesen, einfach Französisch?
  3. Liegt’s an meiner Übersetzung (von 1923)?
  4. Konnten 1923 etwa mehr Leute Französisch?
  5. Was war zuerst da: Unsere falsche Aussprache russischer Namen oder die falsche Transkription?
  6. Was zum Teufel ist die „Farbe cuisse de nymphe effrayée“?

Ich habe noch nie den Schenkel einer erschreckten Nymphe gesehen… Das nymphenartigste, was mir grad einfällt, ist die Nymphomane Laterne. Kannst du uns vielleicht ein Foto deines Schenkels zur Verfügung stellen, wenn du dich gerade erschreckt hast?