Vier

Mein kleiner Blog ist heute vier Jahre alt geworden.

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Und wie jedes Jahr an dieser Stelle stelle ich fest: Dieses missratene Gör macht, was es will!

So war das nicht geplant. Aber gut. Nach einer Phase des Fremdelns haben der Blog und ich wieder zueinandergefunden und mittlerweile mag ich ihn so, wie er ist. Dann entspricht er eben nicht meinen Ansprüchen, na und? Ich schreibe gerne hier und ich schreibe gerne so, wies mir grad in den Sinn kommt, literarisch wertvoll oder nicht. Ob die Leser es mögen oder nicht. Ich schriebe hier auch, wenn keiner mehr mitläse.

Natürlich freue ich mich immer, wenn ihr eben doch lest und noch mehr, wenn ihr kommentiert oder Nachrichten schreibt. Mitunter ist das auch richtig hilfreich. Aber wenn ihr nix zu sagen habt: Na denn nich.

Natürlich könnte ich  auch dafür sorgen, dass hier noch mehr Leute lesen und kommentieren. Ich weiß mehr über Reichweitenoptimierung und SEO und so Zeug, als mir lieb ist. Sogar, wie man es umsetzt, ohne dass der kritische Leser es unbedingt merkt. Die Frage ist: Warum sollte ich das tun? Das wär ja direkt Arbeit.

Ich wiederhole mich ja immer gern: Das hier ist meine Spielwiese Kotzschüssel. Hier mach ich, was mir gefällt, wie es mir gefällt. Und wem es nicht gefällt: Kurzer Hinweis auf das x oben in der Ecke. ↗

Nun hab ich derzeit nicht so viel zu kotzen, aber ach, das Jahr ist ja noch lang. Der Blog wird sicher auch noch fünf 😉

 

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Hui, mein Blog darf Ü-Eier

Er is nämlich jetzt drei.

Und wie letztes und vorletztes Jahr bemerke ich: Der Blog hat einfach seinen eigenen Willen.

So richtig gefällt er mir allerdings nicht mehr. Zum einen, weil mein Leben einfach keine Themen mehr hergibt und zum andern is irgendwie der Stil den Bach runtergegangen. Meh.

Najut, ich lebe antiautoritäre Erziehung, der Blog darf weiter machen, was er will. Jetzt auch mit Ü-Eiern.

Prost.

Kindergeburtstag

Dass No. 2 sich nach unserem Weihnachtsspaß überhaupt noch zu meinen Eltern raustraut…

Aber – er kam. Und das an seinem Geburtstag.

Er ist mal so dumm gewesen, mir und meiner Mama zu erzählen, dass er als armes Kind nicht sehr wohlhabender Eltern in einem nicht sehr wohlhabenden Land nie so richtig einen Kindergeburtstag hatte.

Nichts leichter als das! Wir hatten einen Mordsspaß und er wurde nicht gefragt. Stellte nur immer wieder fest, dass wir Deutschen echt ne Meise haben. (Selbst zum ostereiermalen haben wir noch Zeit gefunden… fand er völlig hirnrissig – er hat einfach keine Ahnung!) Und über das Lego, das wir ihm schenkten, hat er sich sogar gefreut.

Sollte man öfter machen, so nen Kindergeburtstag. Lange nicht so ausgiebig gelacht…

Überraschung!

Da komme ich nichts ahnend um 23:20 Uhr von der Arbeit…

No. 2 steht vor der Tür. ÜBERRASCHUNG!

Hah…

Meine Wohnung sieht aus, wie meine Wohnung aussieht, wenn ich keinen Besuch erwarte…
(Meinen Ruf als die Alte mit dem Reinlichkeitsfimmel bin ich für immer los. Und all meine Räum-deinen-Dreck-weg-Autorität auch…)

Meine Beine und meine Muschi sind auch nicht gerade vorzeigbar…

War mir das peinlich…

Immerhin brachte er ein Geschenk mit…