En la burbuja

Ich öffne die Tür und betrete die Blase in blau-weiß-rot. Heimelig.

Ich lasse mich fallen auf die wattige Wolke der Sprache. Der vertraute Singsang, der so wenig mit dem hektischen Gefauche und Gezischel des europäischen Spanisch zu tun hat.

Ich brauche einen Moment, um mich wieder an den herben, doppeldeutigen und manchmal ganz schön fiesen Humor zu gewöhnen. Um ganz schnell voll dabei zu sein.

Mit vollem Mund, denn schließlich muss ich Empanadas fressen, bis sie mir aus den Ohren kommen. Alfajores bis ich Diabetes kriege.

Wie immer bin ich erst la Rubia, dann la Gringuita, dann la Roja und schließlich la Mapuchita. Mein Widerspruch ist schon längst zum Ritual geworden.

Alles wie immer.

Alle singen schlecht, alle tanzen schlecht, alle lachen laut, alle haben Heimweh.

Sogar ich…

Feliz 18!

 

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Ich will nach Hauuuuus

So langsam komme ich mir vor wie ein Kleinkind.

Je länger ich an diesem Pissort versauere, desto mehr will ich nach Haus.

Meine Stippvisite dort war amaaaaaazing: Endlich wieder das eigene Pferd unter den Fingernägeln, er ist doch einfach die größte Schmusebacke unter der Sonne. Schöön.

Dazu unendlich Energie: Erdbeeren ernten, schwimmen gehen, Pferd bespaßen, Fahrrad fahren – alles viel weniger anstrengend, als 8 bis 11 Stunden am Tag im Büro sitzen und Nase bohren.

Wenn man dann in Stadt und Job zurückkehrt, ist alles noch viel deprimierender als vorher. Seufz.

Gegen meh

ICE nehmen. HVV-Ticket kaufen. Kreuz und quer über die Elbe fahren lassen. Glücklichstes Kind auf der Fähre sein.

My beautiful picture

Auf dem Rückweg noch deprimierter sein…

Südlich der Elbe sein ist möglich aber sinnlos…