Everybody is ballet dancing

Oi, diese Woche muss ich mich für ein bisschen amaaaaaazing wirklich anstrengen. Die war nur so medium…

Wenn ich bis zum Wochenende zurückgehe, kann ich immerhin vermelden, dass es zwar anstrengend war, da ausgefüllt mit dem Flauschige-Tiere-Kurs, ich aber gegenüber den anderen Kursteilnehmern aufgetaut bin (ich bin einfach zu schüchtern für diese Welt) und ich in dieser Gegend endlich mal außerhalb der Arbeit sozial interagiere. Und einfach mal mit einem Haufen Mädels albern rumkichern tut einfach gut. Zumal sie alle ihre Sinnkrise später gekriegt haben als ich und damit etwas älter sind als ich – mit Älteren hab ich mich eh immer besser verstanden. Gut, sie sprechen ausgeprägten örtlichen Dialekt, an dem Verstehen muss ich noch ein bisschen arbeiten, aber eigentlich geht es ja eh immer irgendwie um Katze/Pferd/Hund.

Ansonsten bin ich immer noch auf der Suche nach einem Nachfolger von Hans-Dieter. Ein Kristall-Dildo wird es jedenfalls nicht.

Ich arbeite anderweitig an ein bisschen amaaaaaazing, heute purzelte das vor Monaten vorbestellte Filmchen „Dancer“ aus meinem Briefkasten und da fiel mir ein, dass ja heute diese wundervolle Inszenierung dieses wundervollen Balletts in der örtlichen Oper wiederaufgenommen wird und da besorgte ich mir direkt eine Karte.

Also, ich bin mal weg, Stunden modernen Tanzes liegen vor mir und was essen muss ich auch noch – Popcorn im Ballett hat sich einfach noch nicht durchgesetzt.

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Kulturverbot Ende

Erkläre mein selbstauferlegtes Kulturverbot für beendet. Lange hatte ich eh keine Zeit für Kultur oder habe mir keine genommen. Aber die Entzugserscheinungen nehmen seltsame Ausmaße an…

Son bisschen ästhetische Leibesübungen Selbstkasteiung auf der Bühne… Ich muss mir ein Sabbertuch mitnehmen…

Wird diesen Monat irgendwo was anderes gegeben als der Nussknacker?

Berufliche Neuorientierung die 790.

Von Was-mit-Meeedien hab ich ja so langsam die Schnauze voll.

Was-mit-Sprachen langweilt mich fürchterlich und macht nicht satt.

Was-mit-Tieren-und-frischer-Luft wäre nett.

Deswegen dachte ich, ich könnte ja Koala werden. Schlafen, essen, schlafen, furzen, schlafen, bumsen, schlafen. Klingt nach einem Jobprofil, das ich gut erfüllen könnte.

Alternativ mach ich auch gern den Gartenschläfer. Schlafen, bumsen, lecker Beeren fressen, sieben Monate an meine flauschigen Freunde gekuschelt schlafen – traumhaft. Und ungleich klimaschonender als Koala werden, da man das Umsiedeln nach Australien spart.

Ich fürchte allerdings, diese fantastischen Pläne werden daran scheitern, dass mir in absehbarer Zeit kein flauschiges Fell wachsen wird…

Also fiel meine Wahl auf Performance-Künstlerin. Habe auch schon das erste Projekt im Rohr: Ein überdimensioniertes Bett, ein Laptop und ich. Das läuft dann unter dem Titel:

Schlafende, furzende Bloggerin
(bitte regelmäßig mit Himbeeren füttern)

Für den Was-mit-Tieren-Faktor und den wohltätigen Zweck nehme ich gerne wechselnde, vom Aussterben bedrohte Tiere, die viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, mit ins Bett. Ich dachte so an Quokkas, Ili-Pfeifhasen, Colocolos, Gartenschläfer…

Das wird der Hit!

Kulturverbot für mich! -Jetz aber wirklich!

Ich hatte noch eine Karte für’s Ballett. Gekauft, bevor ich mir selbst Kulturverbot erteilt hatte.

Was soll ich sagen…

Grandios. Tolles Stück, hervorragend umgesetzt und ganz, ganz viele (sehr, sehr) leicht bekleidete, durchtrainierte, perfekt rasierte Männer mit tadelloser Körperhaltung und -beherrschung.

Ächz.

Ich will was zum Ficken…!

Kulturverbot für mich!

Schlimm!

Schauspieler, Tänzer, Sänger… Sexy!

Etwas Sabber tropft aus meinem Mundwinkel.

Ich beseelt von einer melodramatischen Verdi-Oper…

Ein großartiger, sexy Tenor und dann auch noch Latino.

Falls noch irgendjemand Fragen zu meinem Beuteschema hatte…

Schlimm!

Unterwegs in der Provinz

Über eine Ausstellung gestolpert:

Spontan zwei Euro investiert, um zu erfahren, was es denn wohl mit der Erotik des Salzes auf sich hat.

Zu keiner abschließenden Erkenntnis gekommen.

War es nun das Salz, das die Erotik der Bilder ausmachte oder waren es die leicht bekleideten Mädchen (und der leicht bekleidete Jüngling), auf denen Salz und Skulpturen aus Salz appliziert wurden?

Hm. Be the judge.

Immerhin waren die Werke vernünftig beleuchtet. Finde ja nichts nerviger, als in Fotoausstellungen nur mein Spiegelbild im Glas zu sehen… (wie schon in vielen namhaften Häusern erlebt. Grummel.)