Alles gesagt

Ein Botenstoff, der im Gehirn das Gefühl von Verliebtheit entstehen lässt, ist Dopamin. Thomas Loew, Leiter der UKR-Abteilung für Psychosomatische Medizin, vergleicht die Wirkung mit einer wahnhaften Störung.

Quelle

 

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Engelchen und Teufelchen

Ich finde dieses ganze Verknalltsein nicht nur psychisch, sondern auch physisch sehr, sehr anstrengend. Das kann wirklich mal weg.

Und eine kleine Stimme in mir zetert: Könnte das nicht EINMAL hinhauen, dass ich mich in jemanden verliebe und der verliebt sich in mich und es gibt kein „ja, aber“ und nix spricht dagegen und die Schmetterlinge flattern und der Sex ist aufregend? WÄR DAS NICHT TOLL?

Und die andere sagt schnippisch und altklug: Neenee, das soll schon so sein. Wenn das mit dem Verknalltsein alle is, dann hast du wieder nur Langeweile und ziehst weiter. Und wenn du Pech hast, haste nen neuen Stalker, oder, noch schlimmer, der liebt dich. Und dass du das mit dieser Liebe nicht kannst, das haben wir ja schon hinreichend besprochen.

Und dann ich: NA DANN MACHT HALT DOCH DIESE GANZE SCHEISS GEFÜHLSDUSELEI AUS!!!

Harr.

Arbeitseheleben

Der Arbeitsgatte und ich sitzen bei einer Fortbildung. Schreiben derweil aber gemeinsam an Nachrichten. Denn es ist langweilig.

Ich weise ihn auf etwas reichlich Offensichtliches hin, das er mindestens genauso gut weiß wie ich – und das schon länger als ich. Er sagt: Danke, Mammi. Ich sage: Gerne, mein Schatz. Er boxt mich in den Arm. Ich kraule seinen Bart. Aus Gründen. Er droht mit Stockhieben. Ich schnurre: Heißßß. Er guckt plüschig.

Wir teilen uns die Tasse Kaffee.

Wir tauschen die Laptops, weil an meinem der Rechtsklick nicht funktioniert und ich so nix exportieren kann und weil er an seinem mit der Tastatur nicht klarkommt und lauter Tippfehler fabriziert. Dann ist das auch irgendwie falsch. Am Ende sitzen wir eng aneinandergekuschelt da und unsere Arme sind ganz verknotet, weil wir halt beide an beide Laptops müssen.

In der Pause füttert er mich mit seinem Salat. Ich beende seine Witze.

Am Ende der Fortbildung weist mich eine Kollegin schmallippig darauf hin: Der hat schon eine Freundin, das weist du, nä?

Ja, sage ich. Die is nett.

Tiefschürfende Erkenntnisse infolge des Konsums von Schmonzettenfernsehen

Jaja, das mit dieser Liebe, das lässt mich irgendwie nicht los.

Ich frage mich immer noch, wie das kommt, dass ich noch nie jemanden geliebt habe. Stimmt da was nicht mit meinen Hormonen? Mit meinen zwischenmenschlichen Kompetenzen? Lasse ich es einfach nicht zu? Oder sind es halt doch falsche Erwartungen? Von allem etwas?

Nun habe ich zuletzt vermehrt Schmalz konsumiert und weniger schmalziges in meinem Kopf zu Schmalz verarbeitet. War ein bisschen neidisch auf all den Schmalz. Sieht ja von außen betrachtet ganz nett aus, diese „Liebe“.

Jetzt sind im Fernsehen ja immer alle schlau, schön und edel. Das wäre durchaus Material, mit dem ich auch arbeiten könnte. Also so beziehungsmäßig. Das will im richtigen Leben aber erst mal gefunden sein.

Ich bilde mir ein, solchen Leuten sogar schon begegnet zu sein. Und sie sehr toll gefunden zu haben.

Doof nur, dass ich selber nur so mittelschlau und gar nicht schön bin. Und edel meistens auch nicht.

Was will man also erwarten, wenn man seinen eigenen Erwartungen nicht gerecht wird…

True Soulmates

Wahre Seelenverwandtschaft zeigt sich unter anderem im geteilten, herausragenden Sockengeschmack…

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#TraumfrauendieeinemdenTagretten ❤

… und in dem, was der Kollege G. mir in der Konferenz auf den Notizzettel malte:

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#bemyworkhubby ❤

Berechtigte Fragen zu unsrer geistigen Reife beantworte ich mit: 12.

Wort zum Dienstag

Ich würde mich voll über dieses Flausch-wedding freuen. Mich hat das glücklich gemacht, dass die beiden endlich ausm Schrank raus sind. So.