‚tis the season

*Vorweihnachtsflitter streu*

So, ich bin meine Wohnung in der bösen Stadt endgültig los (amaaaaaazing), lebe wieder in der Pampa (amaaaaaazing) und bin seit Mitternacht offiziell arbeitslos (hm ach).

Ich habe auch nur geringfügig gemault beim Ausfüllen meines Assi-Lunger-Grunz-Antrags und nur FAST auf den Computer eingeschlagen.

Zerstreuung bot das Reitsportgeschäft, in dem meine Muddi und ich nur kurz Reflektorengedöns für das Pferd holen wollten, keinen komischen rosa Mädchensch… Ooooh, guck mal, mit Einhörnern!!! (Keine Sorge, wir haben unsere Pferde noch nie mit Rosa-Glitzer-Einhorn-Geraffel behängt – nicht mal die Erbsenprinzessin und auch nicht meinen Schimmel damals (meinen verzauberten Prinzen <3)). Jedenfalls stand ich irgendwann bei den Reitgerten – sowas hab ich ja schon eeewig nicht benutzt – und war plötzlich mit meiner Fantasie beschäftigt. Und plötzlich war es meine Muddi, die die schmutzigen Sachen erwog. Gnihihihi, amaaaaaazing die Gene 😉

Ach ja, und: ADVENT 🙂

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Bett, mon amour

Seit zwei Wochen dauernd auf den Füßen. Arbeiten und noch arbeiten, Flauschige-Tiere-Kurs, Flauschige-Tiere-Kurs und anschließend Party, arbeiten und noch mehr arbeiten, nach der Arbeit noch vier Stunden im Zug, tot ins Hotelbett knallen, zum sinnlosen VorstellungsVerkasperungsgespräch gehen, vier Stunden im Zug und danach noch zur Arbeit, Flauschige-Tiere-Kurs und anschließend Ersatzdroge.

Und JETZT liege ich endlich, endlich im Bett. Werde mich die nächsten 40 Stunden maximal zum Klo begeben. Und NICHT in den Kalender gucken. Denn nach diesem einen freien Sonntag, warten noch mal knapp drei Wochen ohne freien Tag auf mich. Mindestens. So genau will ich es nicht wissen.

Liebe und Wetter

– Was machst du heute noch?, schreibt No. 2.

– Keine Ahnung. Zum Pferd gehen…? Mal sehen, wie das Wetter wird, antworte ich.

– Du gehst doch sowieso zum Pferd, ganz egal wie das Wetter wird, schreibt er.

– Stimmt… ❤ , tippe ich dümmlich grinsend.

– Liebe ist stärker als das Wetter, stellt er fest.

Wo er recht hat…

Ich will nach Hauuuuus

So langsam komme ich mir vor wie ein Kleinkind.

Je länger ich an diesem Pissort versauere, desto mehr will ich nach Haus.

Meine Stippvisite dort war amaaaaaazing: Endlich wieder das eigene Pferd unter den Fingernägeln, er ist doch einfach die größte Schmusebacke unter der Sonne. Schöön.

Dazu unendlich Energie: Erdbeeren ernten, schwimmen gehen, Pferd bespaßen, Fahrrad fahren – alles viel weniger anstrengend, als 8 bis 11 Stunden am Tag im Büro sitzen und Nase bohren.

Wenn man dann in Stadt und Job zurückkehrt, ist alles noch viel deprimierender als vorher. Seufz.

Post-Recycling II

Der amaaaaaazing-Teil der Woche war der gleiche wie letzte: Nach dem Kurs noch beim Pferd der Kollegin, das war zwar krank, aber für Therapie taugte es trotzdem. Danach noch ein Bad im See und selbst die 1,5 Stunden Heimweg haben nicht mehr genervt…

🙂

Ach, und der Chef macht tatsächlich Nägel mit Köpfen: Nächste Woche kommt ein Bewerber. Man darf gespannt sein…

Bedienungsanleitung

… für Darf man das?

War am Samstag nach dem Kurs noch mit zwei Leidensgenossinnen beim Pferd der einen.

Und ich, die ich den ganzen Tag müde und schlecht gelaunt auf dem Stuhl gehangen hatte, war plötzlich hellwach, hoch motiviert und freudestrahlend.

Pferdegeruch, grüne Wiesen, Wald, schnatternde Schwalben… herrlich.

Das Pferd hat sich von meiner Laune direkt anstecken lassen, woraufhin es erst recht eine Freude war, mit ihm zu arbeiten.

Und eines der Mädels stellte fest: Wenn ich gewusst hätte, dass man aus diesem „ich hasse die Welt und auf eine Zitrone gebissen hab ich auch“-Gesicht so leicht ein „rosa Herzen und Wolken“-Gesicht  machen kann, hätten wir sie schon vor Wochen hierhergeschleppt.

Erst als wir wieder im Auto saßen, stellte ich fest, wie viel Stress und Anspannung von mir abgefallen waren.

Hinterher waren wir noch pferdestinkig im Restaurant, haben den Kellner in den Wahnsinn getrieben und Tränen gelacht. Schön.

Morgen fahr ich wieder mit ❤

Amaaaaaazing.