Crazy shit

Es ist offiziell: Ich bin völlig bekloppt. Ich fahre nach … Madagaskar. (Hier einen bekloppten „I like to move it move it“-Dance einfügen.) Heute kam die Reisebestätigung. (Move it move it!)

Ich bin völlig bekloppt. Ich reise allein, ich werde mich zwei Wochen lang auf dem Pferderücken fortbewegen. Beziehungsweise wohl nach dem dritten Tag vom Pferd klatschen wie ein nasser Sack, ich untrainierte Wurst.

Ich bin völlig bekloppt. Das ganze war null geplant und ist aus einer spontanen Schnapsidee heraus entstanden. Einfach mal gemacht. Weil: Öy, Madagaskar! Da habe ich immer mal wieder drüber nachgedacht. Wegen weil, ihr wisst schon: Lemuren!!! Fossas!!! So viel Flausch! Aber von einfach mal nach Antananarivo fliegen hat man noch nix gesehen. Und dann muss man ja doch irgendwie ne Tour buchen oder ein Auto mieten und man weiß eigentlich nicht so recht, wohin. Aufm Pferd sieht man allerhand und alles anders und die mögliche Menge an bescheuerten Touris ist doch recht begrenzt.

Warum ich das mache? Weil ich es kann!

Ich verdiene nicht genug Geld, um mir ernsthaft Gedanken über „mein Haus, meine Yacht, meine Giraffe“ machen zu können. Abgesehen davon: Wo soll denn mein Haus bitte stehen? Weiß ja gar nicht, wo ich mal wohnen will, wenn ich groß bin. Das macht es auch mit der Yacht schwer, die braucht ja auch nen Liegeplatz. Und so ne Giraffe… nun ja, die ist schon recht sperrig. Trotzdem kriege ich genug Geld, um jeden Monat fast die Hälfte meines Nettogehalts aufs Sparkonto schieben zu können. Und da stapelt es sich und ich denk so: Was mach ichn mit all der Knete? Und weil mir nix einfällt, fahr ich halt nach Madagaskar. Und dann vielleicht noch nach Mauritius. Und wenn dann nicht mein Urlaub bald alle wäre, würde ich da unten noch weiter machen. Aber ich hab da ja noch ein, zwei andere Pläne fürs nächste Jahr.

Ich hab noch bis Ostern Zeit, mich meinem „Move it move it“ und dem: BIST DU EIGENTLICH VÖLLIG BESCHEUERT, DU BESCHEUERTE BESCHEUERTE?! hinzugeben. Aber wie ich heute vom der guten Ophelia lernte: „Wenn du etwas tun willst und Angst der einzige Grund ist, der dich davon abhält: Tu es trotzdem.

Also, meine lieben Lemuren, nehmt euch in acht! Ab April wird kampfgeflauscht.

‚tis the season

*Vorweihnachtsflitter streu*

So, ich bin meine Wohnung in der bösen Stadt endgültig los (amaaaaaazing), lebe wieder in der Pampa (amaaaaaazing) und bin seit Mitternacht offiziell arbeitslos (hm ach).

Ich habe auch nur geringfügig gemault beim Ausfüllen meines Assi-Lunger-Grunz-Antrags und nur FAST auf den Computer eingeschlagen.

Zerstreuung bot das Reitsportgeschäft, in dem meine Muddi und ich nur kurz Reflektorengedöns für das Pferd holen wollten, keinen komischen rosa Mädchensch… Ooooh, guck mal, mit Einhörnern!!! (Keine Sorge, wir haben unsere Pferde noch nie mit Rosa-Glitzer-Einhorn-Geraffel behängt – nicht mal die Erbsenprinzessin und auch nicht meinen Schimmel damals (meinen verzauberten Prinzen <3)). Jedenfalls stand ich irgendwann bei den Reitgerten – sowas hab ich ja schon eeewig nicht benutzt – und war plötzlich mit meiner Fantasie beschäftigt. Und plötzlich war es meine Muddi, die die schmutzigen Sachen erwog. Gnihihihi, amaaaaaazing die Gene 😉

Ach ja, und: ADVENT 🙂

Bett, mon amour

Seit zwei Wochen dauernd auf den Füßen. Arbeiten und noch arbeiten, Flauschige-Tiere-Kurs, Flauschige-Tiere-Kurs und anschließend Party, arbeiten und noch mehr arbeiten, nach der Arbeit noch vier Stunden im Zug, tot ins Hotelbett knallen, zum sinnlosen VorstellungsVerkasperungsgespräch gehen, vier Stunden im Zug und danach noch zur Arbeit, Flauschige-Tiere-Kurs und anschließend Ersatzdroge.

Und JETZT liege ich endlich, endlich im Bett. Werde mich die nächsten 40 Stunden maximal zum Klo begeben. Und NICHT in den Kalender gucken. Denn nach diesem einen freien Sonntag, warten noch mal knapp drei Wochen ohne freien Tag auf mich. Mindestens. So genau will ich es nicht wissen.

Liebe und Wetter

– Was machst du heute noch?, schreibt No. 2.

– Keine Ahnung. Zum Pferd gehen…? Mal sehen, wie das Wetter wird, antworte ich.

– Du gehst doch sowieso zum Pferd, ganz egal wie das Wetter wird, schreibt er.

– Stimmt… ❤ , tippe ich dümmlich grinsend.

– Liebe ist stärker als das Wetter, stellt er fest.

Wo er recht hat…