Amaaaaaazing people

Hier wie dort, on- wie offline.

Freunde erkennt man in der Not.

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Von Untergängen

Es ist immer wieder amaaaaaazing auf der Elbfähre in den Sonnenuntergang zu tuckern. Trotz aller Touristen. Dafür nehme ich auch gerne in Kauf, dass es deutlich länger dauert, als mit der U-Bahn. Die Luft ist einfach besser.

Und es ist amaaaaaazing, wie schnell man sich manchmal von Leuten lösen kann. No. 3 ist mir schon lange mehr auf die Nerven gegangen als alles andere. Ich hing aber immer noch an dem, was wir mal waren. Und was ich gern mit ihm gehabt hätte. Nach seiner Kindergartenaktion konnte ich einmal herzlich lachen und ihn dann ohne viel Federlesen aus meinen Kontakten löschen.

Keine Ahnung, wer von uns beiden sich wann so verändert hat. Es ist mir mittlerweile aber auch egal.

Und manches löst sich von ganz allein

Was mir doch immer noch ein wenig Bauchschmerzen bereitet hat, war der Transport meiner Möbel.

Toller Rat, immer wieder: Miete halt nen Transporter. Ja danke, und den fährt wer?

Ich bin nie gut gefahren, ich bin nie gerne gefahren und ich bin seit etwa zehn Jahren nicht mehr regelmäßig gefahren. Und nu soll ich einen Transporter, der weder mir noch der Familie gehört, voll mit Kram quer durch die Republik schaukeln?

SCHNAPPATMUNG.

Mein Papa stand bereit, mit seinem Anhänger vorbeizukommen, aber der stresst sich immer so und der hat Hüfte, das war mir irgendwie unlieb. Und in sein Hängerchen geht auch nicht mein ganzer Kram. Mpf.

Da rief mich gestern mitten in der Nacht (halb zehn, wie unchristlich ist das denn bitte?) eine Bekannte an, weil sie im Stau stand und sich langweilte und mal hören wollte, wies so läuft. Und wos denn nu hingeht? Wieder gen Norden? Sollen wir dir beim Umzug helfen?

Hm? Und Hunderte Kilometer durch die Gegend donnern?

Ja klar, wir ham doch n großes Auto und nen Pferdehänger und dann können wir uns da mal die Stadt angucken.

Sie sind doch amaaaaaaazing.

Als Gegenleistung soll ich während ihres Urlaubs nächstes Jahr ihre Pferde und den Kater hüten. Das sollte ich ja wohl hinkriegen…

Vom Überleben und den ganz kleinen Dingen

Diese Woche back ich mit der Amaaaaaazingness ganz kleine Brötchen.

Ich hab den Sonntag überlebt. Yeaaaaay. Und ich finde, dass meine Berichterstattung zur Bundestagswahl trotz massiven Gezickes der Technik ziemlich gut gelaufen ist. Kühlen Kopf bewahrt, keine Zahlendreher fabriziert, flink dabeigewesen. Sprach sie und klopfte sich auf die Schulter.

Und das größte alle Wunder: Der Chef hat kein einziges Mal angerufen, um zu motzen. Und mich von der Arbeit abzuhalten. Zeichen und Wunder.

Er hat schlicht NICHTS gesagt. Auch bei der Übergabe nicht. Ich will ja keinen Verdienstorden, aber ein bisschen Manöverkritik…? Mir wären auch drei Dinge eingefallen, die man noch toller hätte machen können. Aber gut, nicht gemotzt ist genug gelobt. Ich bild mir jetzt was ein.

Ach, und dann doch noch ein bisschen was Großes… Die liebe J. au dem Flauschige-Tiere-Kurs… Die mich immer wieder aus meinem Trott holt, mit der ich Tränen lache und mit der ich immer mehr Zeit verbringe. Sie sagt, sie mag mich, weil ich bin wie sie vor 20 Jahren und ich hoffe, ich bin in 20 Jahren so wie sie. Herrlich wie sie ihre Sex-Dates koordinierte, während wir beim Italiener saßen und – na klar – übers Ficken redeten…

Da gibt es tatsächlich etwas – oder eher jemanden – den ich vermissen werde, wenn ich hier verschwinde.

Es sind die kleinen Dinge…

Ich versuche, die Woche Revue passieren zu lassen und ich sehe nur gähnende Langweile (ooh, wie ich mir dir am Sonntag um 18 Uhr wünschen werde). Ich musste tatsächlich im Blog wühlen, um mich an Sonntag zu erinnern. Nun gut. Amaaaaaazing.

Ansonsten muss ich mich an der letzten Stunde erfreuen, da kam eine zur Vorabnahme der Wohnung und sie hat nix von streichen gesagt (oder notiert). HA. Amaaaaaazing.

Jetzt muss ich nur noch sehen, wie ich meinen Krempel von A nach B kriege und alles is geklärt… (Gut, nen neuen Job finden wär vielleicht noch ganz praktisch…)

 

Pizza

Neben Männerschnupfen (ICH-STERBE-WIRKLICH-SEHR-SEHR-BALD) und dem üblichen Wasnun? war diese Woche eigentlich wie jede andere.

Aber, man soll sich ja auch an den kleinen Dingen freuen.

Da bestellte ich also an meinem Betttag eine Pizza, vergaß über einen Anruf meiner Muddi die Zeit völlig und bekam plötzlich unter Tausend Entschuldigungen meine wirklich einwandfreie Pizza Extrawunsch³ plus einen Gutschein für die nächste, weil es ja so schreeeecklich lange gedauert habe. Also, wenn ich jede zweite Pizza für lau kriege, weil ihr da trödelt… lasst euch Zeiiiiit! Kein Stress!

Amaaaaaazing. Niom.

Und in diesem Sinne der freudige Ausblick auf’s Wochenende: Anlässlich der vorgezogenen Feierlichkeiten zum chilenischen Nationalfeiertag werde ich mir in norddeutschem Schnuddelwetter mit viel zu lauter musikalischer Beschallung die Kalorienzufuhr eines ganzen Monats sichern. Das wird amaaaaaazing. Niom.

Überlebende

Heute nur so viel Amaaaaaazingness: Habe es fertig gebracht, meine Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch NICHT zu töten. Gerettet hat sie allerdings allein die Tatsache, dass sie selber auf den Gedanken gekommen sind, unter den gegebenen Umständen wenigstens die Fahrtkosten zu übernehmen.