Guter Vorsatz – frommer Wunsch?

Etwas will ich dann doch noch von 2017:

Eine würdige No. 8.

Jemanden, der mich anmacht, mit dem ich mich sexy fühle, den ich sexy finde, der meinen Körper und mein Hirn fickt, der mich aus meiner comfort zone treibt, der meine Kreativität weckt, bei dem ich mich fallen lassen kann.

Weiter nix.

Ich habe wieder Lust auf Lust.

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Wenn Sex nur noch im Traum stattfindet…

Ich habe keinen Sex mehr, also träume ich davon.

Sehr seltsam, was sich mein Unterbewusstsein da zusammenfabuliert.

Erst liege ich mit einem mir unbekannten russischen Mitbürger im Bett und lese Tolstois „Anna Karenina“. Er sagt, wenn ich das ernsthaft zu Ende lese, wird er nicht mit mir ficken. Wir hatten dann großartigen Sex…

(Lieber unbekannter Russe: Du hast Recht, wenn man den Tolstoi zu Ende liest, dann ist es allein schon zeitlich nicht mehr möglich, noch Sex zu haben. Außerdem habe ich schon mal versucht, den zu Ende zu lesen… Ich halte mich dann doch lieber an den Film. Den mit Sophie Marceau, nicht den mit dieser nervigen, verhungerten Hollywood-Schranze.)

In der nächsten Traumszene finde ich mich mit No. 3 und einer Prostituierten im pinken Body im Bett meiner Großmutter wieder…

Liegt es an meiner Winterdepression, der Tatsache, dass No. 3 mir bei unserem letzten Kontakt etwas auf die Nerven gegangen ist, oder an dem abwegigen Setting, dass ich nicht mal bei dem Gedanken an ihn tatsächlich Bock auf Sex kriege?

Träume

Jedes Mal, wenn No. 1a neben mir im Bett liegt, träume ich von Sex mit ihr.

Nur, wenn sie da ist, nicht, wenn sie woanders schläft.

Ich träume so real, dass ich morgens erst mal überlegen muss, ob wir’s getan haben oder nicht.

Wir hatten seit zehn Jahren keinen Sex mehr miteinander.

Aber in meinen Träumen wird er immer besser…

Wir sollten damit wieder anfangen…