Penis-Highway

Einfach dem Penis folgen…

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… dann kann oben an der Steilküste längs mal eben…

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… zum Meeresrauschen in der Nachbarbucht hupfen.

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Habe ich schon erwähnt, dass niemand die Karibik braucht, wenn er die Ostsee haben kann?
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In Zukunft wieder mitm Boot! Miii.

 

Löpt

Bilanz nach 1,5 Tagen Rügen: Spider-App in der Windschutzscheibe, Spider-App am Handy, Kamera verloren.

Hrmpf.

Kann nur besser werden.

Ab jetz also nur noch rauschiges Meeresrauschen vom Handy.

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Meeresrauschen am Morgen.
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Klischee-Meeresrauschen.
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Verführerisches Meeresrauschen.
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Meeresrauschen am Abend.

Und jetz: Rühr ich keinen Zeh mehr!

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Meine Fooooootos!! Heul.

Crazy shit

Es ist offiziell: Ich bin völlig bekloppt. Ich fahre nach … Madagaskar. (Hier einen bekloppten „I like to move it move it“-Dance einfügen.) Heute kam die Reisebestätigung. (Move it move it!)

Ich bin völlig bekloppt. Ich reise allein, ich werde mich zwei Wochen lang auf dem Pferderücken fortbewegen. Beziehungsweise wohl nach dem dritten Tag vom Pferd klatschen wie ein nasser Sack, ich untrainierte Wurst.

Ich bin völlig bekloppt. Das ganze war null geplant und ist aus einer spontanen Schnapsidee heraus entstanden. Einfach mal gemacht. Weil: Öy, Madagaskar! Da habe ich immer mal wieder drüber nachgedacht. Wegen weil, ihr wisst schon: Lemuren!!! Fossas!!! So viel Flausch! Aber von einfach mal nach Antananarivo fliegen hat man noch nix gesehen. Und dann muss man ja doch irgendwie ne Tour buchen oder ein Auto mieten und man weiß eigentlich nicht so recht, wohin. Aufm Pferd sieht man allerhand und alles anders und die mögliche Menge an bescheuerten Touris ist doch recht begrenzt.

Warum ich das mache? Weil ich es kann!

Ich verdiene nicht genug Geld, um mir ernsthaft Gedanken über „mein Haus, meine Yacht, meine Giraffe“ machen zu können. Abgesehen davon: Wo soll denn mein Haus bitte stehen? Weiß ja gar nicht, wo ich mal wohnen will, wenn ich groß bin. Das macht es auch mit der Yacht schwer, die braucht ja auch nen Liegeplatz. Und so ne Giraffe… nun ja, die ist schon recht sperrig. Trotzdem kriege ich genug Geld, um jeden Monat fast die Hälfte meines Nettogehalts aufs Sparkonto schieben zu können. Und da stapelt es sich und ich denk so: Was mach ichn mit all der Knete? Und weil mir nix einfällt, fahr ich halt nach Madagaskar. Und dann vielleicht noch nach Mauritius. Und wenn dann nicht mein Urlaub bald alle wäre, würde ich da unten noch weiter machen. Aber ich hab da ja noch ein, zwei andere Pläne fürs nächste Jahr.

Ich hab noch bis Ostern Zeit, mich meinem „Move it move it“ und dem: BIST DU EIGENTLICH VÖLLIG BESCHEUERT, DU BESCHEUERTE BESCHEUERTE?! hinzugeben. Aber wie ich heute vom der guten Ophelia lernte: „Wenn du etwas tun willst und Angst der einzige Grund ist, der dich davon abhält: Tu es trotzdem.

Also, meine lieben Lemuren, nehmt euch in acht! Ab April wird kampfgeflauscht.

Bleibender Eindruck

No. 1a zeigt ihrem neuen Stecher ihre Geburtsstadt Lübeck. Ich schlappe als nörgelnder Sidekick nebenher (diese Stadt und ich, wir werden nie wieder auf einen grünen Zweig kommen).

Sie erklärt ihrem Typen aus der Provence die Geschichte von der Marienkirche und dem Teufel. Und dass es Glück bringen soll, die Teufelsfigur vor der Kirche anzufassen. Er piekst den Teufel halbherzig in den Oberarm. Ich erläutere ihm vor einer kompletten französischen Reisegruppe in meinem breitesten Bauernquébécois: Naaan, faut qu’t’touches icitte! und lange der Figur in den Schritt. Kichern und betretenes Schweigen. Er guckt sich völlig ungerührt noch mal den Teufel an und sagt: Sieht aber an den Hörnern viel abgegriffener aus als im Schritt… Aber da gefällts ihm sicher VIEL besser!

Am Ende findet er auch noch, ich hätte viel mehr Klasse als No. 1a – weil ich nach dem Verzehr eines Salmi-Lollis nicht wie sie überall Schokolade im Gesicht hatte…

Möglicherweise kann man mit dem Typen fast vielleicht ein bisschen arbeiten…