#Ostseeloff

Fünf Beaufort ablandiger Wind halt. Keene Wellen, breiter Strand…IMG_2661

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Reiiiiiiiicht!

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Küstenporno.

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Gesprächsfetzen – norddeutsche Klischee-Edition 2

Mit der J. ausm tiefsten Sachsen in Smiregal an der Ostsee.

Sie, ganz enttäuscht: Sind ja gar keine Wellen.

Ich zucke mit den Schultern: Ja nu, s sind 5 Beaufort ablandiger Wind, was hasdn erwartet?

… (Komplett leerer Blick)

Bier, Schweiß und Gestank

Da kommt man aus dem wundervollen, sonnigen Wochenende in Hamburg zurück, um sich direkt über den beknackten Chef und den Dienstplan für Juli, den er verbrochen hat, zu ärgern.

Ommm, ich bin ganz ruhig und konzentriere mich auf das wunderbare Wochenende…

Neben den Wetterträumen wurden wieder Mädchenträume erfüllt.

1000 Grad, 1000 Leute, 10000 Zigaretten und recht beengte Räumlichkeiten. Bier, Schweiß und Gestank ist das neue Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Während die Jungs ohrenbetäubenden Lärm machen, gebe ich meinen Hygienefimmel an der Tür ab und halte noch ein Schläfchen auf dem Sofa, das ich zum Glück nur im Dunkeln gesehen habe. Ernsthaft taub von dem Krach hätte ich tatsächlich zwei solide Stunden Schlaf bekommen können, hätte J mir nicht ständig gesimst, er komme gleich, nur noch Instrumente verstauen, sorry, dauert noch, muss noch n Interview geben, gleich ist er da, aber auf meine Frage, wann’s denn endlich die Nacktfotos von ihm gibt, folgt das große Schweigen.

Irgendwann ist er mit allem durch, breit und bereit zum Lästern für anthropologische Studien.

Ich bemerke, dass ich sehr bedaure, keine Kamera dabei zu haben, das hätte wundervolle Motive gegeben. Punker sind doch das eitelste Volk unter der Sonne, stelle ich fest. Stimmt, sagt er. Aber sag es nicht laut.

Er versucht, mich mit Herrengedecken abzufüllen und torkelt immer wieder gegen meine Möpse. Machst du das eigentlich mit Absicht?, fragt er. Was? Dass du mir an die Titten gehst?, frage ich ziemlich energisch zurück. Eisiges Punkerschweigen macht sich um uns herum breit und er wird sehr klein in seinem großen Körper. Genau, sagt er. Aber sag es doch nicht so laut!

Er deutet an, man könne sich ja ins Bandquartuer zurückziehen. Alles, was mich interessiert ist: Gibts da n Klo? Ist vielleicht weniger frequentiert als die Nasszelle im Keller… Auf der Treppe lungert der Rest der Band rum und er traut sich nicht. Wenn er da mit mir hoch gehe, sei ja alles klar. Zum Trost soll ich noch ein Bier trinken. Hilft bestimmt gegen den Harndrang.

Während er darauf wartet, dass die Jungs von der Treppe verschwinden, verfolge ich den Auftritt der nächsten Band. Der Sänger sieht aus wie der frühe Bill Kaulitz, finde ich. Stimmt, sagt J, aber sag es lieber nicht laut.

Irgendwann gibt er das Warten auf, ich muss aufs Kellerklo und am Ende finden wir auf dem Hof eine Treppe zu einer Dachterasse. Ich kuschle mich auf sein Sixpack mit Flauschaufsatz, er befummelt endlich ungestört meine Möpse und wir raten uns durch die Sternbilder.

Wär das geil, wenn du mir jetzt einen blasen würdest, sagt er. Stimmt, antworte ich, aber sag es lieber nicht so laut. Außerde habe ich wenig Lust, etwas in den Mund zu nehmen, das auf dem Kellerklo unbekleidet war…

Weil ich so nett bin, bearbeite ich ihn mit der Hand. Bis er feststellt: Die Frage is nur, wohin jetz mit dem Wichs? Wo er Recht hat, hat er Recht, denke ich und lasse eiskalt seinen Schwanz los. Zeit für den Nachtbus, finde ich.

Er jault kurz und versucht mich dann von einer Nacht im Banquartier zu überzeugen… Danke, einmal reicht. Auf mich warten No. 2, eine Dusche, ein richtiges Bett und ein sauberer Schwanz.

Ich genieße also die ausgestorbene Hamburger Innenstadt bei Sonnenaufgang und Wasser und Seife und No. 2 genießt eine Runde romantischen Analsex.

J musste, wie ich später hörte, seine Hose opfern. Ohne weibliche Hilfe. Der Arme…

P.S.: Da hat der Chef mich wochenlang genervt, er brauche meine Dienstplanwünsche für Juli, ALLE warten nur auf mich. Und hier geht der Kollege an die Decke, weil er nicht wusste, dass Juli schon zur Debatte stand. Alles klar. DEN Plan kann der Chef noch mal machen… 😀