Vom Schmieden von Glück

Jeder ist seines Glückes Schmied, heißt es so blöd.

Ich kann mir dabei so schön auf die Finger hauen. Und nochmal drauf. Und nochmal. Und nochmal.

Ich hab da an was gewurschtelt, was mich ein bisschen in eine Richtung bringen könnte, in die ich gerne möchte. Es hat nicht ganz so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe, aber fast. Und jetzt, da es langsam konkreter wird, es an die Umsetzung gehen könnte, hab ich die Hosen voll. Ich sehe nur Probleme und Gründe, es doch nicht zu tun. Und noch ein paar Probleme und überhaupt.

Ich frage mich dann: Willst du einfach alles so lassen wie es ist? Dann bleib doch an diesem Ort, an dem du gar nicht sein willst. Ist ja bequem. Bleib bei diesem Job, den du gar nicht machen willst. Ist ja bequem. Du wirst nie wieder dein Hirn benutzen müssen. Aber immer in Home Office. Das du dir aus reiner Bockigkeit erhältst. Und weil deine Chefin sich zu fein ist, mit dir zu reden. Oder was immer ihre Gründe sind.

Ich hab die Hosen voll und lauter selbst gebaute Probleme. Ich habe eine eindeutige Pro-Contra-Liste mit Übergewichten an den falschen Stellen.

Mein Hirn dreht durch und landet wie immer immer wieder bei derselben Lösung. Einfach sterben. Das wär so praktisch.