Das Fest der Sentimentalität

Erst schreibt mir No. 3: ICH VERMISSE DICH! (Blieb er auf der Feststelltaste kleben?)

Immerhin gab er nach meinem „Sorry, muss grad mein verkorkstes Leben in den Griff kriegen und habe grad keine Kapazitäten für die Auseinandersetzung mit (ehemaligen) Nummern“ Ruhe.

Dann fische ich eine Postkarte von No. 5 aus dem Briefkasten meiner Eltern (dieser Stalker!), auf der der Typ, der mir unterstellte, in ihn verliebt und daher eifersüchtig auf seine Umtriebe zu sein, und der sich einbildete, er habe mich nachhaltig verletzt, mir ein frohes Fest und nachträglich alles Gute zum Geburtstag wünschte.

Fehlt eigentlich nur noch die obligatorische Nachricht von No. 1.

Seufz.

Ich brauche mal ne neue Nummer, an der ich üben kann, Typen so nachhaltig abzuservieren, dass sie nie mehr angehechelt kommen.

9 Kommentare zu “Das Fest der Sentimentalität

  1. Se wolln halt alle an Weihnachten nicht alleine sein.

    Vermutlich sagen ihre Mütter: „Jung, willste nicht mal langsam heiraten? Die mit dem Sack überm Kopf, von der haste doch so geschwärmt, wär die nix?“

    Und damit Muttern Ruhe gibt, meldet man(n) sich halt mal bei dir…

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