Corontänen-Presseschau – voll veraltet

Da habe ich in der Isolation mal Zeit, endlich den Stapel Zeitschriften und Magazine durchzulesen, der hier so vor sich hinstaubt. In einer „Frankfurter Allgemeinen Woche“, die so alt ist, dass sich darin eine Meldung mit der Überschrift „Neuer Virus in China aufgetreten“ findet – tja und hier sitzen wir nun – findet sich im Wirtschaftsteil das:

Im Jahr 2018 hat Streaming demnach mehr als 300 Megatonnen CO2 freigesetzt – so viel wie ganz Spanien. Besonders pikant finden die Autoren der Studie den Anteil von Pornographie an alledem. 27 Prozent aller gestreamten Videos im Internet seien Pornos. Das Streaming der Sexfilme habe so viel CO2 produziert wie ganz Rumänien.

Ich hoffe, ihr fühlt euch jetzt genauso schlecht wie ich, ihr Umweltsäue!

Gute Nachrichten für alle Fatalisten: Der Artikel kommt zu folgender Conclusio:

Salopp zusammengefasst: Bloß auf Pornos zu verzichten wird das Klima wohl nicht retten.

(Online findet sich das ganze hier, kostet aber Knete. Weil guter Journalismus nich umsonst is, nech?)

Im Wissensteil wird dann übrigens erläutert, warum in Rudeln von Tieren eigentlich alle mit allen Sex haben und das ein evolutionärer Vorteil ist. (Liest man gegen Währung hier.) In diesem Sinne: Sport frei und vielleicht statt Pornos gucken einfach mal in den Wald gehen und ein Rudel Tiere beobachten.

Frohes Eiersuchen.

Sach watt dazu!

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